Start Apple 200.000 Apps für iPad verfügbar

200.000 Apps für iPad verfügbar

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Apple bietet jetzt mehr als 550.000 mobile Apps an – 200.000 speziell für das iPad. CEO Tim Cook hat die Zahl heute während einer Sonderveranstaltung zur Einführung des iPads der dritten Generation bekannt gegeben. Am Wochenende erreichte Apples App Store einen gewaltigen Meilenstein – 25 Milliarden Downloads seit der Eröffnung vor fast vier Jahren.

Gestern hat Google Android Market umbenannt. Was ist in einem Namen? In diesem Fall viele Vorahnungen, die Open-Source-Entwicklern den Mut geben sollten. Google Play rückt die Marke des Such- und Informationsriesen in den Mittelpunkt und entfernt Android vollständig. Jedermann mit großem Interesse an Android sollte lange und intensiv darüber nachdenken, was das bedeutet, insbesondere jetzt, da Google mit der Übernahme von Motorola Mobility seine eigenen Markengeräte bauen kann.

Bei Google Play geht es eindeutig darum, einen Markenshop anzubieten, der direkter mit Apples iTunes-Betrieb konkurriert, einschließlich des App Stores, der digitale Inhalte aller Art verkauft. Der frühe Vorsprung von Apple macht iOS zu einer attraktiven Plattform für Entwickler und Benutzer von iPad, iPhone und iPod touch. Bei Tablets benachteiligt Apples frühe Tablet-Führung Android.

Laut Strategy Analytics stiegen die Auslieferungen von Android-Tablets im vierten Quartal an, aber bei weitem nicht mit denen des iPads vergleichbar. Jeweilige Marktanteile: 39,1 Prozent bis 57,6 Prozent. Allerdings verdreifachten sich die Auslieferungen von Android-Einheiten im Vergleich zum Vorjahr: 3,1 Millionen auf 10,5 Millionen Einheiten, verglichen mit dem Anstieg von iPad auf 15,4 Millionen von 7,3 Millionen.

DisplaySearch beziffert den Tablet-Anteil von Apple mit 59,1 Prozent höher, gefolgt von Amazon (16,7 Prozent) und Samsung (6,7 Prozent). Wenn überhaupt, stellt Amazon eine direktere Konkurrenz zum iPad dar als alle Android-Geräte. Anders betrachtet: Neben Apple ist Amazon die größte Wettbewerbsbedrohung für alle anderen Android-Tablet-Hersteller. In seinem ersten, teilweisen Quartal der Verfügbarkeit übertraf Kindle Fire laut DisplaySearch 5 Millionen Sendungen.

Bei Google Play geht es also auch um Amazon und versucht zu verhindern, dass der Händler Android erneut fragmentiert. Das Letzte, was Google will, ist, dass Amazon, das wie Apple ein kuratiertes digitales Erlebnis bietet, den Android-Tablet-Markt dominiert.

Aus dieser Perspektive ist die große Division im Android-Lager gut für den Verkauf von iPad- und iOS-Apps.



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