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31 % der Internetnutzer in der EU waren 2010 mit Würmern oder Trojanern infiziert

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Eurostat, das Statistische Amt der Europäischen Union, sagte am Montag, dass 31 % aller Internetnutzer in den 27 EU-Mitgliedstaaten im zweiten Quartal 2010 mit einem Computervirus infiziert waren, der zu „Informations- oder Zeitverlust“ führte.

Eurostat stellte fest, dass 3 % aller Nutzer einen finanziellen Verlust im Zusammenhang mit Phishing-/Pharming-Angriffen oder betrügerischer Kreditkartennutzung erlitten und 4 % aller Nutzer einen Missbrauch im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten und Datenschutz gemeldet haben.

Auf Länderbasis waren Lettland (8%), das Vereinigte Königreich (7%), Malta und Österreich (5 %) die am stärksten gefährdeten Gebiete, während Bulgarien und Spanien (7 %) sowie Italien und die Niederlande (6 %) waren die schlimmsten Bereiche für Datenschutzverletzungen.

Dies ist eine interessante Tatsache, da die Niederlande auch die höchste Durchdringung bei Sicherheitssoftware erzielen, da 96 % der Benutzer angaben, eine Art von IT-Sicherheits- oder Softwaretools zum Schutz ihrer Daten zu verwenden.

Insgesamt ist die Präsenz von Sicherheitstools stark: 84 % der Befragten gaben an, dass sie zumindest eine Art Schutz für ihre PCs verwendet haben. Selbst in den Ländern mit den niedrigsten Plätzen verwenden immer noch rund zwei Drittel ihrer Bevölkerung Sicherheitssoftware: Estland (65%), Rumänien (64%) und Lettland (62%).

Eurostat veröffentlichte diese Zahlen vor dem morgigen „Safer Internet Day“, der seit acht Jahren am zweiten Tag der zweiten Woche des zweiten Monats des Jahres stattfindet und von Insafe, einem kofinanzierten Sicherheitsnetzwerk, organisiert wird von der Europäischen Kommission.

Die EU-Länder, die die niedrigste Infektionsrate durch Würmer, Trojaner oder andere Computerviren meldeten, waren Österreich (14 %), Irland (15 %), Finnland (20 %) und Deutschland (22 %), während Bulgarien die höchsten war (58%), Malta (50%), Slowakei (47%), Ungarn (46%) und Italien (45%)



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