Start Empfohlen 32 Prozent der Datenschutzverletzungen führen zum Verlust von Führungskräften

32 Prozent der Datenschutzverletzungen führen zum Verlust von Führungskräften

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Chef feuert Mitarbeiter-Nachrichtenkarte

In Nordamerika haben laut einer neuen Studie 32 Prozent der Datenschutzverletzungen dazu geführt, dass ein C-Level-Manager, Präsident oder CEO seinen Job verloren hat.

Die Studie von Kaspersky Lab zeigt, dass 42 Prozent der Unternehmen weltweit im letzten Jahr mindestens eine Datenschutzverletzung erlebt haben. Wenn eine Datenschutzverletzung auftritt, führt dies nicht nur zu einem kostspieligen Wiederherstellungsaufwand, der jetzt durchschnittlich 1,23 Millionen US-Dollar beträgt, sondern kann auch den Ruf des Unternehmens, die Privatsphäre der Kunden und sogar die Karriere der Mitarbeiter beeinträchtigen.

Die Untersuchung zeigt, dass die Verantwortung für eine Sicherheitsverletzung oft über die technischen IT-Mitarbeiter hinausgeht. Von den entlassenen Mitarbeitern wurden in 29 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen (50 bis 999 Mitarbeiter) und 27 Prozent der Unternehmen (über 1.000 Mitarbeiter) leitende Nicht-IT-Mitarbeiter entlassen.

„Obwohl eine Datenschutzverletzung für ein Unternehmen als Ganzes verheerend ist, kann sie auch sehr persönliche Auswirkungen auf das Leben der Menschen haben – egal ob es sich um Kunden oder gescheiterte Mitarbeiter handelt das geht eigentlich alle an“, sagt Dmitry Aleshin, Vice President of Product Marketing bei Kaspersky Lab. „Da Daten jetzt auf Geräten und über die Cloud übertragen werden und Vorschriften wie die DSGVO durchsetzbar werden, ist es wichtig, dass Unternehmen ihren Datenschutzstrategien noch mehr Aufmerksamkeit schenken.“

Weitere Erkenntnisse sind, dass 45 Prozent der KMU und 47 Prozent der Unternehmen den von einer Sicherheitsverletzung betroffenen Kunden eine Entschädigung zahlen mussten, und 35 Prozent der KMU und 38 Prozent der Unternehmen berichteten von Problemen bei der Gewinnung neuer Kunden aufgrund von Datenverlusten. Darüber hinaus mussten 27 Prozent der KMU und 31 Prozent der Unternehmen Strafen und Bußgelder zahlen.

Mehr erfahren Sie im Kompletter Bericht die auf der Kaspersky-Lab-Site verfügbar ist.

Bildnachweis: Afrika Studio/Shutterstock



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