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60 Prozent der Unternehmen waren in den letzten zwei Jahren von disruptiven Cyber-Ereignissen betroffen

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Cyber-Störung

Eine neue Studie zeigt, dass 60 Prozent der Unternehmen weltweit in den letzten 24 Monaten zwei oder mehr geschäftsstörende Cyber-Ereignisse erlitten haben – definiert als Cyberangriffe, die Datenschutzverletzungen oder erhebliche Unterbrechungen und Ausfallzeiten des Geschäftsbetriebs, der Anlagen und der Betriebsmittel verursachen.

Darüber hinaus ist die Forschung, durchgeführt von der Ponemon-Institut für Cyber-Risiko-Spezialist Haltbar, zeigt, dass 91 Prozent im gleichen Zeitraum mindestens ein solches Cyber-Ereignis erlitten haben.

Aber trotz dieser dokumentierten Geschichte schädlicher Angriffe stellt die Studie fest, dass die Mehrheit der Unternehmen (54 Prozent) die Geschäftskosten von Cyberrisiken nicht misst und daher nicht vollständig versteht.

Nur 29 Prozent der Befragten geben an, dass sie über ausreichende Einblicke in ihre Angriffsfläche verfügen, um ihre Risikoexposition effektiv zu reduzieren. Um diesen Mangel an Transparenz noch zu verkomplizieren, geben mehr als die Hälfte der Befragten (58 Prozent) an, dass ihre Sicherheitsfunktion nicht genügend Personal hat, um rechtzeitig nach Schwachstellen zu suchen .

62 Prozent der Unternehmen, die die Geschäftskosten von Cyberrisiken messen, sind sich nicht sicher, ob ihre Kennzahlen korrekt sind. Das bedeutet, dass Entscheidungen über Ressourcenallokation, Investitionen in Technologien und die Priorisierung von Bedrohungen ohne kritische Informationen getroffen werden.

„In der digitalen Wirtschaft von heute ist Cyberrisiko gleichbedeutend mit Geschäftsrisiko. Es ist schockierend zu erfahren, dass Unternehmen unter Cyber-Ereignissen leiden, die sich auf das Geschäft auswirken, aber Schwierigkeiten haben, die daraus resultierenden finanziellen Kosten genau zu messen“, sagt Bob Huber, CSO bei Tenable. „Diese Studie unterstreicht eindrucksvoll, dass die meisten Unternehmen keine Sicherheitsmetriken implementiert haben, die die Rolle der Cybersicherheit als Kerngeschäftsfunktion widerspiegeln. CISOs benötigen zuverlässige Metriken, um fundierte Entscheidungen über die Zuweisung von Ressourcen, Investitionen in Technologie und die Priorisierung von Bedrohungen zu treffen.“

Weitere Informationen zu den Ergebnissen finden Sie auf der Tenable-Blog.

Bildnachweis: Leuchtturmwärter/Depositphotos.com



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