Start Empfohlen 67 Prozent der Unternehmen glauben, dass Hacker in ihr Netzwerk eindringen können

67 Prozent der Unternehmen glauben, dass Hacker in ihr Netzwerk eindringen können

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Netzwerksicherheit

Rund zwei Drittel der Führungskräfte und IT-Experten, die an einer neuen Umfrage teilnahmen, glauben, dass Hacker in ihre Netzwerke eindringen könnten.

Die Studie des Sicherheits- und Anwendungsbereitstellungsunternehmens Radware konzentriert sich auf globale Unternehmen und zeigt, dass mindestens 89 Prozent der Befragten im letzten Jahr Angriffe auf Webanwendungen oder Webserver erlebt haben.

Fast die Hälfte (46 Prozent) der befragten Unternehmen gab an, in den letzten 12 Monaten Datensicherheitsverletzungen erlebt zu haben, und die Befragten finden, dass Angriffe auf Anwendungsebene am schwierigsten zu erkennen und abzuwehren sind. Insbesondere die Zahl der Befragten, die über verschlüsselte Webangriffe berichteten, stieg von 12 Prozent im Jahr 2017 auf 50 Prozent im Jahr 2018. Die meisten Befragten (59 Prozent) gaben an, dass tägliche oder wöchentliche Angriffe stattfanden.

„Obwohl Unternehmen erkennen, dass sie angegriffen werden, entdecken sie die Sicherheitsverletzung oft erst, nachdem relevante Informationen durchgesickert sind“, sagt Carl Herberger, Vice President of Security Solutions bei Radware. „Angesichts der sich ständig weiterentwickelnden Bedrohungslandschaft müssen Unternehmen immer noch wachsam sein, um sich auf die zunehmende Häufigkeit und Komplexität von Angriffen vorzubereiten.“

Unter anderem gibt etwa die Hälfte der Befragten an, Kundendaten nur für den internen Gebrauch zu sammeln und nicht weiterzugeben. 43 Prozent der Befragten teilen jedoch speziell Daten über Nutzerverhalten, Präferenzen und Analysen.

52 Prozent der Befragten gaben an, dass ihre Kunden aufgrund einer Datenschutzverletzung eine Entschädigung verlangten, 46 Prozent berichten von erheblichen Reputationsverlusten, 35 Prozent von Kundenabwanderung, 34 Prozent von einem Rückgang des Aktienkurses, 31 Prozent gaben an, dass Kunden rechtliche Schritte eingeleitet haben und 23 Prozent sagen, Führungskräfte wurden entlassen.

APIs führen auch zu erhöhten Schwachstellen. 82 Prozent der Unternehmen, die API-Gateways verwenden, tun dies, um Daten zu teilen und/oder zu konsumieren. Die Umfrage weist jedoch auf unzureichende Sicherheitsmaßnahmen rund um APIs hin. Tatsächlich verlangen 70 Prozent der Befragten keine Authentifizierung über APIs von Drittanbietern, 62 Prozent verschlüsseln die von APIs gesendeten Daten nicht und 33 Prozent erlauben Dritten, Aktionen auszuführen, was zusätzlichen Bedrohungen Tür und Tor öffnet.

Häufige Anwendungsupdates führen auch zu neuen Sicherheitsbedenken. Organisationen aktualisieren Anwendungen viel häufiger als in den Vorjahren berichtet. Laut einer Umfrage von Radware aus dem Jahr 2017 gaben 40 Prozent der Befragten an, dass ihr Unternehmen Anwendungen mindestens einmal pro Woche aktualisiert. Die diesjährigen Ergebnisse zeigen, dass rund ein Drittel aller Antragsarten stündlich oder täglich aktualisiert werden, etwa ein Viertel wöchentlich.

Mehr erfahren Sie im Kompletter Bericht die auf der Radware-Website verfügbar ist.

Bildnachweis: fotogestöber/Shutterstock



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