Start Cloud 85 Prozent des Unternehmens-Webdatenverkehrs sind Cloud-Dienste

85 Prozent des Unternehmens-Webdatenverkehrs sind Cloud-Dienste

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Wolke

Eine neue Studie, die auf aggregierten, anonymisierten Daten von Millionen von Nutzern weltweit basiert, zeigt, dass Cloud-Dienste mittlerweile 85 Prozent des gesamten Web-Traffics von Unternehmen ausmachen.

Der Bericht des Cloud-Sicherheitsunternehmens Netskope zeigt auch, dass die starke Nutzung von Cloud-Diensten oft durch mehrere Instanzen der Nutzung von Cloud-Diensten in einem Unternehmen verursacht wird.

Cloud-Speicher- und Collaboration-Apps machen den Großteil der Top-20-Cloud-Dienste-Liste aus, wobei verbraucherorientierte Social-Media-Dienste wie Facebook, Twitter, LinkedIn und YouTube ebenfalls auf der Liste stehen, ein Zeichen dafür, dass immer mehr Unternehmen ihren Mitarbeitern die Nutzung von Unternehmensnetzwerken gestatten für den persönlichen Gebrauch. Dem Bericht zufolge verwendet ein durchschnittliches Unternehmen jeweils etwa 100 eindeutige Instanzen für Facebook, Yahoo Mail und Google Gmail.

Die durchschnittliche Anzahl der Cloud-Dienste pro Unternehmen stieg um 3,9 Prozent auf 1.295, verglichen mit 1.246 im vorherigen Bericht vom Oktober 2018. Wie in früheren Berichten bewertete Netskope Cloud-Dienste nach über 50 Kriterien, um ihre Unternehmensbereitschaft anhand des Netskope Cloud Confidence Index zu bestimmen (IHK). Auf einer Skala von 0 bis 100 gelten Dienste mit einer Bewertung von 74 oder darunter als nicht betriebsbereit. Zu den Kriterien, die auf diesen Mangel an Unternehmensqualität bei Cloud-Diensten hinweisen, gehören unzureichende Compliance-Zertifizierungen, DLP-Richtlinienkontrollen oder Verschlüsselung. Dieser Bericht stellt fest, dass 96,3 Prozent der Dienste in diese Kategorie fallen, eine Steigerung von 3,6 Prozent gegenüber dem vorherigen Bericht.

„Da sich Unternehmen heute der digitalen Transformation stellen und die traditionelle Web-Nutzung zunehmend durch die Nutzung von Cloud-Diensten ersetzen, ist es zwingend erforderlich zu beurteilen, ob geeignete Kontrollen vorhanden sind, um den gesamten Datenverkehr zu schützen. Während sich die meisten Tools auf den traditionellen Web-Datenverkehr konzentrieren, ist diese bedeutende Verlagerung zur Cloud-Nutzung ist es, was Sicherheitsteams erblinden lässt“, sagt Jason Clark, Chief Strategy Officer bei Netskope. „Es gibt keinen einheitlichen Ansatz, um ein Unternehmen richtig abzusichern, da es neue Tools und Technologien einbezieht, aber ein klares Verständnis des Datenverkehrs und angemessene Wachsamkeit sollten für alle eine Voraussetzung sein.“

Der vollständige Bericht ist erhältlich bei der Netskope-Site.

Bildnachweis: Stokkete/Shutterstock



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