Donnerstag, Juni 23, 2022
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ADAC reißt alte Mauern ein: Autoclub-Chef kündigt wichtige Neuerung an

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Die Pannenhelfer vom ADAC retten bald auch Fahrradfahrer. (Bildquelle: Imago / localpic)

Es steckt bereits im Namen: ADAC, der Allgemeine Deutsche Automobil-Club. In Zukunft möchte sich der Verein aber nicht mehr nur um Autofahrer kümmern. ADAC-Chef Christian Reinicke hat jetzt eine weitreichende Neuerung angekündigt.

Ganz so Fahrrad-verrückt wie die Niederländer sind die Deutschen zwar nicht, aber auch hierzulande erfreut sich der Drahtesel steigender Popularität – nicht zuletzt durch den anhaltenden E-Bike-Boom. Die Mobilität wandelt sich also und der ADAC reagiert darauf.

ADAC bietet ab Juni Pannenhilfe für Fahrräder an

Seinen berühmten Pannenservice will der ADAC bald auch für Fahrradfahrer anbieten. Das kündigte ADAC-Chef Christian Reinicke auf der Hauptversammlung des Automobil-Clubs an. „Mitglieder, die mit einer Fahrradpanne liegen bleiben, erhalten ab Juni kostenlose Hilfe von ihrem Club“, heißt es beim ADAC. Damit ist auch klar: Für die Fahrrad-Pannenhilfe ist – genau wie bei der Auto-Pannenhilfe – eine Mitgliedschaft beim ADAC notwendig. Die schlägt jährlich mit 54 Euro zu Buche, es gibt aber je nach Alter auch vergünstigte Tarife.

Bei einer Panne können ADAC-Mitglieder mit Fahrrad ab Juni also die „Gelben Engel“ rufen und sich so aus der Patsche helfen lassen, wenn sie nicht mehr weiterfahren können. Abgedeckt werden Probleme mit Reifen, Ketten, Bremsen oder am Akku. Ist eine Reparatur vor Ort nicht möglich, organisieren die Pannenhelfer außerdem den Transport zur nächstgelegenen Werkstatt und nehmen bei Bedarf auch Gepäck und Ladung mit.

Voraussetzung für den Service sei laut ADAC aber, dass der Pannen-Ort mit dem Pkw erreichbar sei. Wer also im Wald beim Mountain-Biking ein Panne hat, muss sich auch zukünftig selbst zu helfen wissen.

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Pilotprojekt in Berlin und Brandenburg

Ganz neu ist die Pannenhilfe für Fahrradfahrer nicht. Vor der nun bundesweiten Ausweitung wurde der Service seit Mitte 2021 bereits in Berlin und Brandenburg getestet. Die dortigen Pannenhelfer sollen laut ADAC intensiv für ihre neue Aufgabe geschult worden sein.



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