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Aldi-Notebooks: Einmal gut ausgestattet, zweimal Finger weg

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Sowohl Aldi Nord als auch Aldi Süd wollen am 27. Januar 2022 drei Medion-Notebooks ins Programm aufnehmen. Eines davon, das Erazer Defender P15, eignet sich mit AMDs Achtkern-Prozessor Ryzen 7 5800H in Kombination mit Nvidias GeForce RTX 3060 zum Spielen und ist mit 1500 Euro fair bepreist. Die zwei Arbeits-Notebooks hingegen können wir wegen ihrer Ausstattung und Preisgestaltung nicht empfehlen.

Aufgrund des Gaming-Fokus setzt Medion beim Erazer Defender P15 auf ein 17,3 Zoll großes IPS-Display mit Full-HD-Auflösung (1920 × 1080 Pixel) und einer Bildwiederholrate von 144 Hertz. Für Full-HD-Gaming sollte sich die GeForce RTX 3060 mit einem Powerlimit von maximal 130 Watt gut eignen. Abseits von Spielen ist die Auflösung hingegen vergleichsweise niedrig. 16 GByte DDR4-3200-RAM und eine 1 TByte große PCI-Express-3.0-SSD mit vorinstalliertem Windows 11 Home runden die Hardware ab.

Wi-Fi 6 und NBaseT-Ethernet mit 2,5 Gbit/s in Form eines RJ45-Anschlusses sind mit an Bord. Von den vier USB-Ports übertragen zwei Daten mit 10 Gbit/s (USB 3.2 Gen 2), darunter ein Typ-C-Anschluss mit DisplayPort-Funktion. Ein Mini-DisplayPort 1.4 und einmal HDMI (Version nicht genannt) stehen als zusätzliche Bildausgänge bereit. Das Erazer Defender P15 wiegt 2,4 kg.

Ähnlich ausgestattete Notebooks anderer Hersteller lassen sich im Preisvergleich vereinzelt ab etwa 1400 Euro finden. Die meisten Modelle überschreiten die Marke von 1500 Euro.

Das Akoya E14308 für 350 Euro und das Ayoka S15449 für 1000 Euro sind derweil unausgeglichen konfiguriert. Das Akoya E14308 etwa nutzt AMDs lahmen Zen-1-Zweikerner 3020e mit einer maximalen Taktfrequenz von gerade einmal 2,6 GHz und ohne Simultaneous Multithreading (SMT) – also mit nur zwei Threads. Zudem gibt es lediglich 4 GByte RAM und offenbar TN-Technik beim 14 Zoll großen Full-HD-Bildschirm. Das Akoya E14304 vom vergangenen Jahr mit AMDs Ryzen 3 4300U, 8 GByte RAM und 256-GByte-SSD für 430 Euro war wesentlich besser ausgestattet.


Akoya S15449
(Bild: Medion)

Das Akoya S15449 ist mit Intels Tiger-Lake-Vierkerner Core i7-1165G7 und 16 GByte DDR4-3200-RAM flott genug für gängige Büroarbeiten, allerdings treibt die mit 2 TByte unnötig große PCIe-SSD den Preis nach oben. Wer sich mit einer 1-TByte-SSD begnügt, bekommt ein vergleichbares Gerät schon ab 600 Euro. Modelle mit Thunderbolt 4, das dem Akoya-Notebook fehlt, sind ab 850 Euro erhältlich.

Das Akoya E14308 verkaufen Aldi Nord und Aldi Süd ab dem 27. Januar 2022 in ihren Filialen. Das Ayoka S15449 und Erazer Defender P15 kommt am selben Tag deutschlandweit in Aldis Onlineshop.


(mma)

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