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Amazon beschließt, in Großbritannien Steuern zu zahlen

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Amazon beschließt, in Großbritannien Steuern zu zahlen

Das Thema, dass große Unternehmen genug Steuern zahlen, beschäftigt derzeit viele Leute – insbesondere Regierungen. Viele Unternehmen – darunter Microsoft, Apple, Google und andere – nutzen Finanzprogramme, die Geld durch andere Länder leiten. Jetzt hat Amazon angekündigt, auf Verkäufe in Großbritannien Körperschaftsteuer zu zahlen.

Nach einem ähnlichen Schema wie dem sogenannten Double Irish leitete Amazon Transaktionen für Verkäufe in Großbritannien über Büros in Luxemburg weiter. Die Entscheidung, diese Verkäufe nach Großbritannien zu verlagern, bedeutet, dass das Unternehmen in der Lage sein wird, die Möglichkeit zu vermeiden, mit einer hohen Rechnung belastet zu werden, wenn die britische Regierung gegen den Einsatz solcher Steuervermeidungsprogramme vorgeht.

Seit mehr als einem Jahrzehnt nutzt der Online-Shopping-Riese Luxemburg als Finanzzentrum für seine UK-Verkäufe. Gegen Ende des Jahres 2014 kündigte Bundeskanzler George Osborne Pläne an, gegen den Missbrauch des Steuersystems vorzugehen und zielte unter anderem auf große Technologieunternehmen ab.

Im Gespräch mit dem Wächter, sagte ein Amazon-Sprecher: „[Amazon is] erfasst jetzt Einzelhandelsverkäufe an Kunden in Großbritannien über die britische Niederlassung. Zuvor wurden diese Verkäufe in Luxemburg erfasst“.

Es ist möglich, dass Amazon einen Trend startet, dem andere Technologieunternehmen folgen werden. Die Drohung, von einer 25-Prozent-Steuer getroffen zu werden, wenn sie Gewinne in andere Länder umleitet, könnte durchaus ausreichen, um auch Microsoft, Google und Apple dazu zu bringen, sich anzuschließen. Da Amazon 4,71 Milliarden Pfund (7,29 Milliarden Dollar) Umsatz in Großbritannien erzielt, könnte die Steuererklärung im nächsten Jahr eine interessante Lektüre sein.

Bildnachweis: Joe Ravi / Shutterstock.com



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