Start Nachrichten Analysten: Die iPhone-Nachfrage bleibt trotz Abschwächung des Technologiemarkts hoch › Macerkopf

Analysten: Die iPhone-Nachfrage bleibt trotz Abschwächung des Technologiemarkts hoch › Macerkopf

7
0


| 11:44 Uhr | 0 Kommentare

Die iPhone-Nachfrage ist in diesem Quartal trotz der weit verbreiteten Probleme in der Lieferkette und anderer Faktoren, die die Tech-Industrie betreffen, bisher „überraschend stabil“ geblieben, so die Wedbush-Analysten Daniel Ives und John Katsingris. Dabei soll das Geschäft in diesem Jahr besser verlaufen, als Apple in seiner Prognose befürchtet hat.

Apple bleibt auf Erfolgskurs

Die Marktanalysten fassen ihre Forschungsergebnisse in einer neuen Investorennotiz zusammen und erklären, dass sich Apples aktuelle iPhone-Generation gut gehalten hat. Trotz der „Kompression auf breiter Front in der Tech-Branche“ und der zunehmenden Befürchtungen einer Wachstumsverlangsamung, was sich im gesunkenen Aktienkurs von Apple widerspiegelt. In dem Bericht an Investoren heißt es:

„Der Stolperstein für das Juni-Quartal in unseren Gesprächen mit den Anlegern im letzten Monat waren natürlich die Covid-Lockdowns in China, die den Umsatz um 4 bis 8 Milliarden Dollar negativ beeinflussen werden, wie Cook & Co. im letzten Monat angekündigt haben.

Im Moment gehen wir davon aus, dass sich die iPhone-Nachfrage besser hält als erwartet (trotz der verschiedenen Lieferprobleme, die Apple und den Rest des Tech-Sektors geplagt haben) und dass die Tendenz besser ist als die Prognose des Managements im bisherigen Quartal.“

Apple hatte letzten Monat erklärt, dass es aufgrund von Lieferengpässen in China schwierig sein würde, genügend Produkte herzustellen, um die starke Verbrauchernachfrage im Laufe des Jahres zu bedienen. Das würde sich letztendlich auf die Einnahmen von Apple im Juni-Quartal auswirken.

Wedbush zufolge dürften Lockdowns und Nachschubprobleme in der Lieferkette im Juni-Quartal die größten Sorgen bereiten. In den wichtigen Quartalen (September und Dezember) sollen sich die Probleme aber wieder legen – passend zum iPhone 14-Start.

Die Analysten sind zudem der Meinung, dass die Beständigkeit von Apples Upgrade-Zyklus von den Anlegern unterschätzt wird und dass Apples installierte Benutzerbasis der Schlüssel zu den iPhone 14-Verkäufen in diesem Jahr sein wird, da fast ein Viertel der 1 Milliarde iPhones, die im Umlauf sind, seit etwa 3,5 Jahren nicht mit einem neueren Gerät getauscht wurden.

Zusätzlich zu diesem Vorteil, den Apple gegenüber seinen Konkurrenten hat, geht Wedbush davon aus, dass das Dienstleistungsgeschäft von Apple in diesem Jahr etwa 80 Milliarden Dollar an Jahresumsatz ausmachen wird und bis 2023 mit einem „stetigen zweistelligen Wachstum“ zu rechnen ist.

„Wir gehen davon aus, dass Apples Dienstleistungsgeschäft allein einen Wert von mehr als 1 Billion Dollar hat, was zusammen mit dem Flaggschiff-Hardwaregeschäft das Risiko-Rendite-Verhältnis auf dem aktuellen Niveau sehr überzeugend macht“, so die Analysten.

(via MacRumors)



Quelle

Vorheriger ArtikelDas beste City-E-Bike für 950 Euro: Eleglide T1 Step-Thru im Test
Nächster ArtikelVorarlberger ÖVP fällt in Sonntagsfrage auf 32 Prozent zurück

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein