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Android-Nutzer von Apple favorisiert: Wer ein iPhone hat, hat das Nachsehen

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Echt jetzt? Es ist kaum zu glauben, aber Apple favorisiert doch tatsächlich Android-Nutzer. Zumindest tun sie dies bei der hauseigenen App für Apple Music. Die bietet nämlich in der Android-Version Features, die iPhone-Nutzern bisher noch immer vorenthalten werden.

Apple

Der 9to5Mac-Autor Filipe Espósito staunte nicht schlecht, als er jetzt Apple Music auf einem Samsung Galaxy Z Flip 3 installierte und verwendete. Im Gegensatz zur Musik-App auf dem iPhone, bietet das Pendant für Android nämlich von ihm lange gewünschte Features. Die unterschlägt Apple allerdings auf dem iPhone und integriert sie bis jetzt nicht. Neu mag diese Feststellung nicht sein, aber leider immer noch zutreffend und dies hat wohl einen bestimmten Grund (Quelle: 9to5Mac).

Apple Music für Android besser aufgestellt: Mehr Features als auf dem iPhone

Ganz konkret fehlt auf dem iPhone die Option, Songs am Ende zu überblenden, statt einfach eine Pause einzulegen – „Crossfade“ wird dies genannt. So erzielt man einen sanften Übergang zwischen einem Lied und dem nächsten. Ein ähnlicher Effekt, wie er auch von DJs verwendet wird. Gibt’s in der Apple-Music-App unter Android, nicht aber auf dem iPhone. Ebenso vermisst Espósito eine pausenlose Wiedergabe, auch dieses Feature erhalten Nutzer der Music-App unter Android, nicht aber unter iOS.

Überblenden mit Apple Music – gibt es nur auf Android, nicht auf dem iPhone. (Bildquelle: 9to5Mac)

Doch damit nicht genug, Espósito fand noch mehr. So fand er eine Option, mit der die App gezwungen werden kann, Album- und Playlist-Grafiken zu aktualisieren. Gleichfalls gibt’s noch einen einfachen Zugriff auf Optionen zur Einschränkung von Inhalten – unter iOS auf dem iPhone auch davon keine Spur. Ein dickes Ding, doch warum ist dies so?

Die neueste Android-Version und ihre Features:

Eine Erklärung, aber keine Lösung für das Dilemma

Eine mögliche Erklärung: Bei der Android-App handelt es sich um eine separate App, die von Apple jederzeit aktualisiert werden kann. Die Musik-App auf dem iPhone wiederum ist nicht einzeln erhältlich, sondern integraler Systembestandteil. Apple ist unter iOS also weniger flexibel, muss am Ende immer das ganze System aktualisieren. Espósito stellt demzufolge enttäuschend fest:

„iPhone- und iPad-Nutzer müssen ein ganzes Jahr bis zur nächsten größeren iOS-Version warten, um neue Funktionen in Apps wie Apple Music zu erhalten, während Android-Apps (einschließlich nativer Apps) jederzeit aktualisiert werden können.“

Ein kritikwürdiger Zustand, der verbessert gehört. Finden wir auch und möchten uns dem Aufruf des 9to5Mac-Kollegen an Apple zwecks Nachbesserung gerne anschließen.



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