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Apple schließt sich der Party an und gibt Details zu Datenanfragen der Regierung bekannt

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Es wird eine bekannte Geschichte. Ein großes Unternehmen beschließt, Zahlen über die Anzahl der von der Regierung eingegangenen Datenanfragen preiszugeben und entschuldigt sich sofort für den Mangel an Details, die es liefern kann. Microsoft hat es bereits getan, ebenso wie LinkedIn und Google. Das Neueste Zahlen kommen von Apple, und sie sorgen für eine interessante Lektüre.

Der Bericht beginnt damit, dass Apple so viele Informationen preisgibt, wie es gesetzlich erlaubt ist, und geht dann sofort in die Defensive:

Am wichtigsten ist vielleicht, dass unser Geschäft nicht von der Erhebung personenbezogener Daten abhängt. Wir haben kein Interesse daran, personenbezogene Daten unserer Kunden zu sammeln. Wir schützen persönliche Gespräche, indem wir eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung über iMessage und FaceTime bereitstellen. Wir speichern keine Standortdaten, Maps-Suchen oder Siri-Anfragen in irgendeiner identifizierbaren Form.

Weiter heißt es, dass das Unternehmen mit den bestehenden Meldebeschränkungen unzufrieden ist und wie jedes andere Unternehmen, das ähnliche Zahlen bekannt gegeben hat, den Wunsch nach mehr Transparenz äußert.

Der Bericht unterscheidet zwischen Anfragen zu Benutzern und Anfragen zu Geräten. Sie weist darauf hin, dass bei Verlust oder Diebstahl eines Telefons dies der Polizei gemeldet werden kann und in der Folge eine Anfrage erfolgen kann. Aber es sind die „Kontoanfragen“, an denen jeder interessiert ist – persönliche Details über Benutzer und deren Nutzung. Apple sagt, dass es normalerweise kaum mehr als Details zum iTunes- oder iCloud-Konto eines Benutzers übergibt, aber in „extrem begrenzten Umständen“ andere Inhalte wie Fotos.

Es überrascht nicht, dass die US-Regierung die meisten Anfragen stellte und nach Details zu mehr als 2.000 Konten fragte. Aber es gibt einen interessanten Hinweis am Ende des Dokuments.

Apple hat noch nie eine Bestellung gemäß Abschnitt 215 des USA Patriot Act erhalten. Wir würden erwarten, eine solche Bestellung anzufechten, wenn sie uns zugestellt wird.

Hätte Apple eine solche Anfrage erhalten, wäre es nicht gestattet, dies zu sagen. Dies bedeutet zweierlei. Erstens, dass das Unternehmen keine Anfrage nach Abschnitt 215 erhalten hat. Zweitens – und noch interessanter – sollte dieser Hinweis aus zukünftigen Berichten verschwinden, könnte dies ein Hinweis darauf sein, dass solche Anfragen eingegangen sind. Interessantes Zeug.

Bildnachweis: Jirsak/Shutterstock



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