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Apple vs. Google: FTC fordert ein Monopol auf, gegen ein anderes zu kämpfen

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Apple befindet sich möglicherweise am Abgrund einer Kartellklage wegen des Umgangs mit E-Books, wird aber auf der anderen Seite schnell zu einem wichtigen Zeugen in den laufenden Ermittlungen der US-Regierung zu den Geschäftspraktiken von Google. Die Federal Trade Commission hat das Unternehmen aus Cupertino, Kalifornien, gebeten, die Integration von Google in iOS detailliert darzustellen.

Google ist seit seinem Debüt im Jahr 2007 die Standardsuchmaschine für das iPhone und seit 2010 für das iPad. Während Verbraucher die Möglichkeit haben, die Einstellung auf Yahoo oder Microsofts Bing zu ändern, ist ab Werk alles Google. Google Maps ist auch die Grundlage für die Navigationsfunktionen von iOS, ohne dass andere Optionen bereitgestellt werden.

Die FTC will die Vereinbarungen zwischen Apple und Google sehen, Bloomberg-Berichte, und versucht herauszufinden, ob der Suchriese in Mountain View, Kalifornien, seine dominante Position bei der Suche nutzt, um sich seinen Weg in die mobile Werbung zu bahnen.

In den letzten Jahren ist die Beziehung zwischen den beiden Unternehmen immer kälter geworden, da sowohl Apple als auch Google sich gegenseitig bedrängen. Das Android-Betriebssystem von Google ist die dominierende Smartphone-Plattform, während Apple Vorstöße in die charakteristischen Geschäfte von Google unternommen hat, einschließlich seiner mobilen Werbeplattform iAd. Trotzdem genießt Google immer noch eine prominente Platzierung in iOS als Standardsuche der Plattform.

Apple ist dem Bericht zufolge nur eines von mehreren Unternehmen, das Vorladungen der FTC erhält: Auch andere Telefonhersteller sowie die Mobilfunkanbieter werden aufgefordert, ihre Vereinbarungen mit Google zu konkretisieren. Die Untersuchung scheint nur den Marsch in Richtung eines Microsoft-ähnlichen Kartellverfahrens zu machen, eine zunehmende Gewissheit in naher Zukunft.

Google und die FTC haben bereits eine gemeinsame Geschichte: Im März letzten Jahres erließ die Aufsichtsbehörde ein Urteil, das das Unternehmen 20 Jahren Audits wegen Datenschutzfehlern rund um seinen Google Buzz-Dienst unterzieht.

Bildnachweis: yampi/Shutterstock



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