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Apples AR-Headset angeblich fast fertig

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Apples seit Jahren erwartetes Headset, das Augmented Reality (AR) mit Virtual Reality (VR) verbinden könnte, soll endlich fast fertig sein. Die Mixed-Reality-Hardware sei dem Verwaltungsrat (Board of Directors) des Konzerns in der vergangenen Woche demonstriert worden, heißt es in einem Bericht. Solche Vorschauen werden dem Gremium normalerweise erst gegeben, wenn ein noch unbekanntes Apple-Produkt sich der Veröffentlichung nähert.

Wie die Finanznachrichtenagentur Bloomberg schreibt, sagten informierte Kreise, das Headset habe ein „fortgeschrittenes Stadium“ erreicht. Im Board of Directors sitzen acht unabhängige Verwaltungsräte zusammen mit Konzernchef Tim Cook. Beim letzten Treffen sei auch das Headset demonstriert worden.

Apple soll weiterhin die Entwicklung von „rOS“, sein neues Betriebssystem speziell für AR und VR, in den letzten Wochen verstärkt haben. Das „reality operating system“ soll auf dem Headset laufen. Es gilt als nächste große Wette des Konzerns – sprich: große neue Hardware-Kategorie – seit der Apple Watch im Jahr 2015. Gerüchte, dass Apple an einem solchen Produkt arbeitet, gibt es seit Langem, es soll aber immer wieder Rückschläge gegeben haben. Zuletzt hieß es, es sei nicht mit einer Einführung vor 2023 zu rechnen.

Die Board-Vorführung legt nun aber nahe, dass Apple mit einem Start in einigen Monaten plant. Denkbar ist auch, dass es zumindest für rOS eine Vorschau auf der Entwicklerkonferenz WWDC 2022 Anfang Juni gibt, um Entwicklern die Arbeit an ersten Apps zu ermöglichen. Konzernchef Tim Cook hatte immer wieder betont, wie wichtig das Thema AR für ihn ist. iPhone und iPad unterstützen die Technik schon seit Jahren.

Wie das Headset genau aussieht, darüber gibt es unterschiedliche Annahmen. Das aktuelle Gerät mit dem Codenamen N301 soll von 2000 Mitarbeitern entwickelt worden sein und vermutlich relativ traditionell ausfallen – an einer echten AR-Brille arbeitet Apple aber auch. Die Hardware basiert auf Apples eigenen M-Chips, kommt angeblich mit zwei 4K-OLED-Schirmen, Eye-Tracking, Spatial Audio, Handgesten und bis zu 15 Kameras. Apple soll Versionen seiner wichtigsten iPhone-Apps für das Headset ebenso wie komplett neue Apps entwickelt haben. Angeblich wird die Hardware teuer werden – Beobachter rechnen mit Preisen von bis zu 2000 US-Dollar oder mehr. Apple könnte damit erst später ein Massenmarktprodukt anstreben. Letztes Jahr hieß es, Apple rechne eher mit geringen Absatzzahlen zu Beginn und wolle sein Ökosystem langsam aufbauen.


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(bsc)

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