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Avira gewinnt Verfahren wegen des Rechts, Adware zu blockieren

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Das Sicherheitsunternehmen Avira hat ein Gerichtsverfahren gewonnen, das nicht nur als Gewinn für Verbraucherrechte gewertet werden kann, sondern auch einen Präzedenzfall schaffen könnte. Das deutsche Unternehmen Freemium.com verklagte Avira vor Gericht, weil es Benutzer vor „potenziell unerwünschten Anwendungen“ gewarnt hatte, die zusammen mit einer Reihe beliebter Spiele und Anwendungen gebündelt werden könnten.

Freemium.com-Downloads enthielten eine Reihe unerwünschter Extras in Form von Browser-Symbolleisten, kostenlosen Testanwendungen, Adware und anderer Crapware. Die Antivirensoftware von Avira warnt Benutzer, die solche Anwendungen installieren; Freemium erhob dagegen Einspruch und reichte eine Unterlassungserklärung ein, in der er wettbewerbswidrige Praktiken geltend machte. Das Gericht entschied jedoch zu Gunsten von Avira und sagte, es könne weiterhin fragwürdige Software melden und blockieren.

Freemium betreibt eine Reihe von Download- und Gaming-Sites, und sein eigenes Installationsprogramm wird häufig anstelle einer regulären ausführbaren Setup-Datei verwendet. Es wird verwendet, um Software von Partnern und Werbetreibenden zu installieren, um zusätzliche Mittel zu generieren. Das Unternehmen behauptete, seine Werbeeinnahmen seien um 50 Prozent gesunken, seit seine Software gekennzeichnet wurde. Das Gericht erklärte, dass Avira in vollem Umfang berechtigt war, vor potenziell unerwünschten Komponenten zu warnen. Freemium wurde zur Zahlung aller Gerichtskosten verurteilt.

Avira-CEO Travis Witteveen sagte:

Dieses Urteil stellt einen wichtigen rechtlichen Meilenstein im Kampf gegen die Irreführung von Verbrauchern durch die unbeabsichtigte Installation unerwünschter Software auf ihren Computern dar. Anfang dieses Jahres haben wir klare Richtlinien festgelegt, die unethisches Softwareverhalten definieren und definieren, was unsere Sicherheitssoftware blockiert. Wir glauben an „Freemium“ und werbegestützte Geschäftsmodelle, diese müssen jedoch bei der Umsetzung transparent und ethisch vertretbar bleiben.

Freemium hatte argumentiert, dass Benutzern die Möglichkeit gegeben wurde, die Installation zusätzlicher Software abzulehnen, aber das Gericht stellte fest, dass die Abmeldung nicht ausreichend klargestellt wurde.

Bildnachweis: zimmytws / Shutterstock



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