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Browser-Patch-Lag kann Heimarbeiter gefährden

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Remote-Arbeit stellt weiterhin ein Sicherheitsproblem für Unternehmen dar, und ein Problem, das oft übersehen wird, ist die Verzögerung beim Patchen von Browsern.

Neue Forschung von Menlo-Sicherheit untersucht die Bedeutung dieses Problems sowohl für Desktop- als auch für Remote-Benutzer und konzentriert sich insbesondere auf Google Chrome.

„Im Jahr 2020 erlebten wir ein Wiederaufleben von Ransomware-Angriffen, eine Zunahme von Credential-Phishing-Kampagnen und neue und neuartige Angriffe auf Cloud-Assets und -Ressourcen“, sagt Vinay Pidathala, Director of Security Research bei Menlo Security, im Blog des Unternehmens. „Browser sind noch leistungsfähiger geworden und werden zunehmend für den Zugriff auf neue Anwendungen und Cloud-Ressourcen verwendet, was auch ihre Bedeutung für die Cybersicherheit erhöht.“

Chrome hat den größten Marktanteil und ist daher natürlich ein Ziel für Hacker, aber Menlos Forschung zeigt, dass eine beträchtliche Anzahl von Benutzern immer noch alte Versionen des Browsers verwendet. Während Chrome 87 beispielsweise am 17. November veröffentlicht wurde, dauerte es mindestens einen Monat, bis die Kunden mit der Aktualisierung ihrer Browser begannen. Erst im Dezember erreichte Chrome 87 eine Akzeptanzrate von fast 84 Prozent.

Die Finanz- und Banken-, Regierungs-, Bau- und Öl- und Gassektoren werden Patches am ehesten frühzeitig anwenden und in ihren Patching-Zyklen konsistent vorgehen. Dies gilt auch für bestimmte Regionen, insbesondere Nordamerika und Singapur.

Interessanterweise wurde Chrome 88 – veröffentlicht im Januar dieses Jahres – schneller aufgenommen, möglicherweise aufgrund der jüngsten Sicherheitsverletzung von SolarWinds, die das Bewusstsein für die Bedeutung von Updates geschärft hat.

Lesen Sie mehr auf der Menlo-Blog.



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