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Bundeswehr will 2 Milliarden Euro in Digitalisierung investieren

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Der IT-Dienstleister der Bundeswehr, die BWI GmbH, will 2 Milliarden Euro in die Digitalisierung der Bundeswehr investieren. 90 Millionen Euro sind dabei für Software eingeplant. Weitere Gelder gehen an Bereiche wie Infrastruktur, Logistik und Arbeitsplatzkommunikation. Das hat das Unternehmen bei den BWI Industry Days veröffentlicht – einer Veranstaltung, bei der es um Partnerschaften für die Digitalisierung der Bundeswehr geht.

Vor allem der Krieg gegen die Ukraine habe die „aktuelle und existenzielle Bedeutung moderner, sicherer, resilienter IT“ noch deutlicher zum Vorschein gebracht, wie der BWI-CEO Martin Kaloudis sagte. Industrie und Forschung sollen sich an den Ausschreibungen der BWI beteiligen. Damit will die Bundeswehr die „digitale Verteidigungsfähigkeit“ auf- und ausbauen. Wichtig sei es für schnelle Ergebnisse, frühzeitig Kooperationen einzugehen. Da das Unternehmen dem Bund gehört, unterliegt die BWI dem EU-Vergaberecht.

Obwohl der BWI dem Bund unterliegt, geht er bei der Digitalisierung teils eigene Wege. Während der Bund nach Angaben des Tagespiegels in 60 Behörden den Messenger-Dienst Wire einführt, nutzt die Bundeswehr den auf dem Open-Source-Protokoll Matrix aufsetzenden BwMessenger.

Verfügbar ist der Dienst auch für Angehörige im App- oder Android-Store und lässt sich auch auf privaten Endgeräten installieren. Über den BwMessenger können als „offen“ eingestufte dienstliche Inhalte ausgetauscht werden. In Zukunft soll der Messenger als Verschlusssache „Nur für den Dienstgebrauch“ (VS-NfD) zertifiziert werden, wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums heise online mitgeteilt hat.


(mack)

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