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Cryptominer dominieren immer noch die Malware-Charts

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Kryptowährungs-Mining

Der neueste Global Threat Index von Kontrollpunkt zeigt, dass Kryptominer Ende letzten Jahres trotz eines Gesamtwertverlusts über alle Kryptowährungen im Jahr 2018 immer noch die ersten drei Plätze in den Malware-Charts belegten.

Coinhive behielt den 13. Monat in Folge seine Spitzenposition und beeinflusste 12 Prozent der Organisationen weltweit. XMRig war mit einer globalen Reichweite von acht Prozent die zweithäufigste Malware, dicht gefolgt vom JSEcoin-Miner an dritter Stelle mit einer globalen Auswirkung von sieben Prozent.

Der Bericht zeigt auch, dass Banking-Trojaner im Index aufsteigen, wobei Ramnit, ein Banking-Trojaner, der Anmeldeinformationen und andere sensible Daten stiehlt, diesen Monat auf Platz 8 in die Top 10 zurückkehrt.

„In dem Bericht vom Dezember tauchte SmokeLoader zum ersten Mal in den Top 10 auf“, sagt Maya Horowitz, Leiterin der Threat Intelligence und Research Group bei Check Point. „Der plötzliche Anstieg der Prävalenz verstärkt den wachsenden Trend zu schädlicher Mehrzweck-Malware im Global Threat Index, wobei die Top 10 zu gleichen Teilen zwischen Cryptominern und Malware aufgeteilt sind, die mehrere Methoden zur Verbreitung zahlreicher Bedrohungen verwendet. Die Vielfalt der Malware im Index bedeutet, dass Unternehmen eine mehrschichtige Cybersicherheitsstrategie anwenden müssen, die sowohl vor etablierten Malware-Familien als auch vor brandneuen Bedrohungen schützt.“

Im mobilen Bereich hat Triada, die modulare Backdoor für Android, den ersten Platz in der Malware-Liste behalten. Guerilla ist auf den zweiten Platz geklettert und ersetzt Hiddad. Inzwischen hat Lotoor den Android-Banking-Trojaner und den Info-Stealer Lokibot auf Platz drei abgelöst.

Die Forscher von Check Point analysierten auch die am häufigsten ausgenutzten Cyber-Schwachstellen. An erster Stelle bleibt hier CVE-2017-7269, dessen globale Auswirkung ebenfalls leicht auf 49 Prozent gestiegen ist, verglichen mit 47 Prozent im November. An zweiter Stelle steht OpenSSL TLS DTLS Heartbeat Information Disclosure mit einer globalen Auswirkung von 42 Prozent, dicht gefolgt von PHPMyAdmin Misconfiguration Code Injection mit einer Auswirkung von 41 Prozent.

Weitere Informationen zu den Ergebnissen finden Sie auf der Check Point-Blog.

Bildnachweis: FabreGov / Shutterstock



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