Start Cloud Datenschutzverletzungen in der Cloud nehmen mit zunehmender Akzeptanz und Komplexität zu

Datenschutzverletzungen in der Cloud nehmen mit zunehmender Akzeptanz und Komplexität zu

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Komplexität des Wolkenlabyrinths

Laut einem neuen Bericht haben 45 Prozent der Unternehmen in den letzten 12 Monaten eine Cloud-basierte Datenschutzverletzung oder ein fehlgeschlagenes Audit erlebt, fünf Prozent mehr als im Vorjahr.

Der neuste Cloud Security Report von Thales zeigt auch, dass sich die Multi-Cloud-Einführung beschleunigt, wobei 72 Prozent der Unternehmen mehrere IaaS-Anbieter verwenden, verglichen mit 57 Prozent im Jahr 2021.

Im Jahr 2021 nutzten Unternehmen weltweit durchschnittlich 110 Software-as-a-Service-Anwendungen, verglichen mit nur acht im Jahr 2015.

Es gibt Bedenken hinsichtlich der zunehmenden Komplexität, aber 51 Prozent der IT-Experten stimmen zu, dass es komplexer ist, die Privatsphäre und den Datenschutz in der Cloud zu verwalten. Der Weg in die Cloud wird auch immer komplexer, da der Prozentsatz der Befragten, die angeben, dass sie mit „Lift and Shift“ – der einfachsten Migrationstaktik – rechnen, von 55 Prozent im Jahr 2021 auf derzeit 24 Prozent zurückgegangen ist.

Darüber hinaus geben 66 Prozent der Unternehmen an, dass bis zu 60 Prozent ihrer sensiblen Daten in der Cloud gespeichert sind. Doch nur 25 Prozent geben an, alle Daten vollständig klassifizieren zu können. Ein Drittel der Befragten gibt zu, eine Datenschutzverletzung an eine Behörde, einen Kunden, Partner oder Mitarbeiter melden zu müssen. Dies sollte Unternehmen mit sensiblen Daten Anlass zur Sorge geben, insbesondere in stark regulierten Branchen.

Wenn es um die Sicherung von Daten in Multicloud-Umgebungen geht, betrachten IT-Experten die Verschlüsselung als eine kritische Sicherheitskontrolle. Doch nur 11 Prozent der Befragten geben an, dass zwischen 81 und 100 Prozent ihrer Cloud-Daten verschlüsselt sind.

Noch ermutigender ist, dass 30 Prozent sagen, dass sie bereits eine Zero-Trust-Strategie anwenden, 27 Prozent sagen, dass sie eine solche evaluieren und planen, und 23 Prozent erwägen sie.

Sebastien Cano, Senior Vice President für Cloud-Schutz und Lizenzierungsaktivitäten bei Thales, sagt:

Die Cloud hat entscheidend dazu beigetragen, die Geschäftskontinuität während der anhaltenden Turbulenzen der letzten Jahre sicherzustellen. Unternehmen müssen jedoch sicherstellen, dass sie die Sicherheitsmaßnahmen implementieren, um diese fortlaufende Expansion zu unterstützen, da die Komplexität der Verwaltung von Multicloud-Umgebungen nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Darüber hinaus wirft die wachsende Bedeutung des Konzepts der Datenhoheit zunehmend Fragen für CISOs und Datenschutzbeauftragte auf, wenn es um Cloud-Strategie, Governance und Risikomanagement geht. Die Herausforderung besteht nicht nur darin, wo sich die sensiblen Daten geografisch befinden, sondern auch, wer Zugriff auf sensible Daten innerhalb der Organisation hat.

Während sich Unternehmen bei der Verwendung von Verschlüsselung zur Sicherung sensibler Daten in der Cloud verbessert haben, bleibt dies ein Bereich der kontinuierlichen Verbesserung und Konsolidierung, insbesondere wenn es um die Schlüsselverwaltung geht. Darüber hinaus wird die weitere Umsetzung einer Zero-Trust-Strategie für die Sicherung dieser komplexen Umgebungen unerlässlich sein, um sicherzustellen, dass Unternehmen in der Lage sind, ihre Daten zu unterstützen und zukünftige Herausforderungen zu bewältigen.

Das Kompletter Bericht ist auf der Thales-Website verfügbar und es wird eine geben Webinar um die Ergebnisse am 23. Juni detaillierter vorzustellen.

Bildnachweis: Wellenbrechermedien/depositphotos.com



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