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„Der Engelsflügel“: Hubble fotografiert verschmelzende Galaxien

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© ESA/Hubble & NASA, W. Keel, J. Schmidt

Zu galaktischen Verschmelzungen kommt es, wenn Galaxien durch die Schwerkraft zusammengezogen werden. Die Umkreisungen werden immer enger bis sie sich zu einer größeren Galaxie zusammenschließen.

Von der Erde betrachtet, scheinen sich die Galaxien meistens zu überlagern. Wie sciencealert berichtet, zeigt ein neues Hubble-Foto die Interaktion des Galaxienpaares VV689, welche sich in fast vollständig symmetrischer Form sehen lässt und inmitten einer Kollision befindet. Aufgrund seiner Erscheinung hat es den Spitznamen „Engelsflügel“ erhalten.

Auswirkungen von Galaxie-Verschmelzungen

Die Milchstraße hat eine Reihe solcher Verschmelzungen hinter sich, die ihr zum Teil ihre heutige Form verleihen. Astronom*innen nehmen an, dass solche galaktischen Geschehnisse einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung und Entstehung von Galaxien und Sternen leisten. Außerdem könnten sie auch Einfluss auf die Ausdehnung von supermassereichen Schwarzen Löchern haben.

Solche galaktischen Fusionen können Milliarden Jahre in Anspruch nehmen. Auch wenn es so aussehen mag, kollidieren nicht viele Objekte der Galaxien miteinander, da sie meist viel freien Raum aufweisen.



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