Start Cloud Der Zustand der Public Cloud im Unternehmen

Der Zustand der Public Cloud im Unternehmen

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Wie nutzen Unternehmen die Public Cloud? Wie ausgereift sind Cloud-Programme und Betriebsmodelle? Was sind die wichtigsten technischen und geschäftlichen Vorteile? Was hält Unternehmen zurück? Was sind die nächsten Schritte?

Anfang 2020 wird die Fortsetzung Team hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Fragen zu beantworten.

Wir haben 250 IT-Entscheider von Enterprise-Unternehmen mit über 5.000 Mitarbeitern aus ganz Europa, den USA und APAC zum Stand der Public Cloud in ihrem Unternehmen befragt. Die Befragten reichten von Ingenieuren und Managern bis hin zu Direktoren und C-Levels.

Unsere Ergebnisse erzählen, warum die Public Cloud der größte Enabler seit einer Generation ist. Und wo müssen sich ihre Cloud-Programme auf die nächste Stufe konzentrieren.

Hier sind einige unserer Erkenntnisse zu den wichtigsten Trends und Herausforderungen in der Welt der Enterprise Cloud!

Trends und Herausforderungen bei der Bereitstellung öffentlicher Clouds

In erster Linie sind die technischen und geschäftlichen Vorteile der Cloud eindeutig.

99 Prozent der Befragten gaben technische Vorteile gegenüber On-Premises an. Die drei wichtigsten sind höhere Effizienz, Skalierbarkeit und Agilität (Fähigkeit zur schnellen Bereitstellung der Infrastruktur).

Aus betriebswirtschaftlicher Sicht sind die Ergebnisse sehr interessant. 100 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Public-Cloud-Programm geschäftliche Vorteile bringt. Der am häufigsten genannte Vorteil besteht darin, dass die IT besser auf die Anforderungen des Unternehmens reagiert

Dies ist ein Beweis für die Leistungsfähigkeit der Cloud und wie sie ein so mächtiger Wegbereiter für das Geschäft sein kann, um sicherzustellen, dass technisches Können nicht nur ästhetisch ist, sondern direkt zu den Geschäftszielen beiträgt.

Die Einführung der Public Cloud ist weit verbreitet, aber nicht unbedingt tiefgreifend. Wir befinden uns noch in einer Übergangs- und Experimentierphase.

Von allen unseren Befragten hat nur 1 Prozent noch nicht in irgendeiner Weise in die Cloud getaucht. Von den 99 Prozent nutzen mehr als drei Viertel (77 Prozent) die Public Cloud als Teil ihres Vermögens (im Gegensatz zur privaten).

Der beliebteste Ansatz ist die Hybrid Cloud (von 50 Prozent der Befragten angegeben), und nur 13 Prozent der Unternehmen nutzen die Public Cloud in ihrem gesamten Unternehmen intensiv, was darauf hindeutet, dass sich das Unternehmen noch in einer Übergangsphase von der Nutzung von On- Räumlichkeiten in Richtung Private und Public Cloud.

Erweiterte Cloud-Dienste erzählen eine ähnliche Geschichte. Serverlose und Container-Technologien werden von 49 bzw. 30 Prozent der Befragten verwendet. Sie werden jedoch nur von 6 bzw. 12 Prozent der Befragten als Standard für die Bereitstellung von Systemen verwendet. Sie werden immer noch experimentell verwendet!

Die Public Cloud ist also fest in der IT-Landschaft der Unternehmen verankert. Aber die allermeisten Cloud-Programme sind offensichtlich noch nicht ausgereift, wurden von Unternehmen noch nicht als zentrale IT-Plattformen für ihr gesamtes Geschäft übernommen und sind noch eher experimenteller Natur.

Sicherheit und Compliance sind die größten Hindernisse für die Einführung (aber die Cloud wird auch als sicherer und einfacher zu halten als lokal angesehen).

Sicherheit und Compliance werden von 48 bzw. 37 Prozent der Befragten als die größten Hindernisse für die weitere Einführung der Public Cloud angesehen.

Für die Mehrheit ist die Cloud jedoch sicherer und die Einhaltung der Compliance einfacher als die lokale (64 Prozent bzw. 72 Prozent). Nur eine winzige Minderheit (7 Prozent für Sicherheit; 4 Prozent für Daten) ist der Meinung, dass die Public Cloud in Bezug auf Sicherheit und Datencompliance weniger leistungsfähig ist als On-Premises.

Obwohl die Leistungsfähigkeit überlegen ist, ist der Wechsel zu Cloud-nativen Sicherheits- und Compliance-Modellen für einige Unternehmen eine Herausforderung.

Fast jeder plant, sein Cloud-Programm zu erweitern … trotz Lock-in-Bedenken.

Die überwiegende Mehrheit der Befragten (84 Prozent werden ihre Cloud-Reise fortsetzen. 36 Prozent werden mit Volldampf vorangehen und die Migration „so schnell wie möglich“ durchführen, während 48 Prozent vorsichtiger migrieren.

Lock-in scheint auch für die meisten Unternehmen ein wichtiges Thema zu sein. Erstaunliche 63 Prozent haben „etwas“ oder „sehr“ Angst vor den Folgen, wenn sie ihre Eier in den Wolkenkorb legen, während nur 5 Prozent überhaupt keine Angst haben.

Dies steht im Widerspruch zu der Tatsache, dass 77 Prozent die Cloud in gewissem Maße nutzen, was darauf hindeutet, dass die potenziellen Vorteile der Cloud die Risiken der Bindung in den Köpfen der Unternehmen überwiegen.

Zusammenfassung

Die Public Cloud ist fest in der IT-Landschaft von Unternehmen verankert. Die überwiegende Mehrheit der Unternehmen nutzt die Public Cloud, sieht erhebliche technische und geschäftliche Vorteile und plant eine weitere Expansion.

Aber sie befinden sich noch in einer Übergangsphase, in der vollwertige Cloud-Programme eine Seltenheit sind. Die Art der verwendeten Plattformen und Dienste im Gegensatz zum Prozentsatz der Workloads in der Cloud deutet darauf hin, dass sich die meisten Unternehmen noch in einer experimentellen Phase befinden und herausfinden, wie die Cloud am besten für sie funktioniert.

Der größte Stolperstein ist der Übergang von der Denkweise eines Rechenzentrums zu einer Cloud-nativen Denkweise, bei der Unternehmen immer noch lernen, diesen Wandel zu bewältigen.

Der vollständige Bericht enthält viele weitere Einblicke und beantwortet wichtige Fragen zu Cloud-Strategie, Betriebsmodellen, den Arten der bereitgestellten Cloud-Dienste und -Workloads, Cloud-nativen Fähigkeiten, Sicherheit und Compliance.

Bildnachweis: Shutterstock/Phloxie

Michael Chalmers ist MD EMEA bei Transformationsberatung Fortsetzung



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