Start Empfohlen Die Krise der Cybersicherheitskompetenzen betrifft mehr als die Hälfte der Unternehmen

Die Krise der Cybersicherheitskompetenzen betrifft mehr als die Hälfte der Unternehmen

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Laut der fünften jährlichen globalen Studie über Cybersicherheitsexperten der Verband für die Sicherheit von Informationssystemen (IVSS) und Branchenanalyseunternehmen Unternehmensstrategiegruppe (ESG).

Zu den wichtigsten Auswirkungen des Fachkräftemangels zählen laut der Umfrage unter fast 500 Sicherheitsfachleuten eine steigende Arbeitsbelastung des Cybersecurity-Teams (62 Prozent), unbesetzte Stellenangebote (38 Prozent) und ein hoher Burnout bei den Mitarbeitern (38 Prozent).

Darüber hinaus sagen 95 Prozent der Befragten, dass sich der Fachkräftemangel im Bereich Cybersicherheit und die damit verbundenen Auswirkungen in den letzten Jahren nicht verbessert haben, und 44 Prozent sagen, dass er sich nur verschlimmert hat. Zu den am häufigsten genannten Bereichen des Fachkräftemangels im Bereich Cybersicherheit gehören Cloud-Computing-Sicherheit, Sicherheitsanalysen und -untersuchungen sowie Anwendungssicherheit.

Laut 59 Prozent der Befragten könnten Unternehmen mehr tun, um den Fachkräftemangel im Bereich Cybersicherheit zu beheben. Das Nichtangebot einer wettbewerbsfähigen Vergütung ist der Hauptfaktor (38 Prozent), der zum Mangel an Cyber-Kompetenzen in Unternehmen beiträgt, da es die Rekrutierung und Einstellung der Cybersicherheitsexperten erschwert, die Unternehmen benötigen. Mehr als drei Viertel (76 Prozent) geben zu, dass es schwierig ist, Cybersicherheitspersonal zu rekrutieren und einzustellen, und fast ein Fünftel (18 Prozent) gibt an, dass es extrem schwierig ist. Das Angebot eines höheren Vergütungspakets ist der Hauptgrund (33 Prozent) CISOs, eine Organisation für eine andere zu verlassen.

Abgesehen von den Gehältern nennen 39 Prozent auf die Frage, welche Maßnahmen Unternehmen ergreifen könnten, um den Mangel an Cybersicherheitskompetenzen zu beheben, eine Zunahme der Cybersicherheitsschulungen, damit die Kandidaten richtig für ihre Rollen geschult werden können. Um ihre Fähigkeiten zu erhalten und weiterzuentwickeln, streben viele Cybersicherheitsexperten eine jährliche Schulung von mindestens 40 Stunden an, aber 21 Prozent der Befragten haben dieses Ziel nicht erreicht. Als Hauptgrund dafür wird angeführt, dass ihr Job 40 Stunden Weiterbildung im Jahr nicht bezahlt und sie sich diese auch nicht alleine leisten können, so 48 Prozent der Befragten.

„Es besteht ein Mangel an Verständnis zwischen der professionellen Cyber-Seite und der geschäftlichen Seite von Organisationen, was das Problem der Cyber-Skills-Lücke verschärft“, sagt Candy Alexander, Vorstandsvorsitzende von ISSA International. „Beide Seiten müssen die Cybersicherheitsbemühungen neu bewerten, um sie mit den Geschäftszielen des Unternehmens in Einklang zu bringen, um den Wert zu bieten, den ein starkes Cybersicherheitsprogramm zur Erreichung der Ziele der Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs bringt. Cybersecurity-Führungskräfte sollten in der Lage sein, die Sicherheitsbemühungen direkt mit strategische Geschäftsziele.“

Die Kompletter Bericht ist auf der IVSS-Website verfügbar.

Bildnachweis: Afrika Studio / Shutterstock



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