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Die Malware-Erkennung im Jahr 2014 verdoppelt sich gegenüber 2013 – 2015 könnte noch schlimmer werden

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Die Malware-Erkennung im Jahr 2014 verdoppelt sich gegenüber 2013 – 2015 könnte noch schlimmer werden

Ein Bericht von PandaLabs legt nahe, dass es 2014 doppelt so viele Malware-Infektionen gab wie 2013 – und China war am stärksten betroffen. Weltweit wurde festgestellt, dass Europa das Gebiet mit der niedrigsten Infektionsrate ist, und Schweden führt die Tabelle als sicherstes Land an. Auf Platz vier liegt Großbritannien mit einer Infektionsrate von 22,14 Prozent.

Im Laufe des Jahres 2014 gab es sicherlich viele bekannte Sicherheitsprobleme. CryptoLocker war nur ein bekanntes Beispiel für Ransomware, und Trojaner sind nach wie vor die häufigste Form der Infektion, die 70 Prozent der neuen Malware ausmachen. Viren sind zwar die bekannteste und gefürchtetste Infektionsform, machen aber nur 12,33 Prozent der Neuinfektionen aus, insgesamt nur 2,7 Prozent.

Insgesamt wurden mehr als 75 Millionen neue Malware-Samples entdeckt, und Panda-Sicherheit — die Firma hinter PandaLabs — verzeichnete jeden Tag durchschnittlich 200.000 neue Malware-Stämme. Heutzutage sind nicht nur Desktop-Plattformen im Visier. Es gibt einen verstärkten Fokus auf mobile Geräte, und Android gewinnt sich die unbeneidenswerte Krone für das am meisten gezielte mobile Betriebssystem – vor allem dank seines Mehrheitsmarktanteils.

Von 2013 bis 2014 gab es einen enormen Anstieg der Malware im Allgemeinen (es wurde tatsächlich die 2,5-fache Anzahl der erkannten Malware-Exemplare statt einer direkten Verdoppelung), und es ist zu befürchten, dass sich der Trend fortsetzen wird. Luis Corrons, technischer Direktor von PandaLabs, glaubt, dass wir 2015 einen Kampf vor uns haben:

Wir leben in einer mit dem Internet verbundenen Welt und sind als solche Cyberangriffen mehr denn je ausgesetzt. Sicherheitsbedrohungen werden 2015 zunehmen, und sowohl Unternehmen als auch Privatanwender müssen sich darauf vorbereiten, darauf zu reagieren. Es geht nicht darum, ob ihre Sicherheit kompromittiert wird, sondern wann und wie, daher ist in diesem Fall die Prävention entscheidend.

Panda Security schlägt eine Reihe von Bereichen vor, die Unternehmen in diesem Jahr prüfen könnten, um die Sicherheit zu erhöhen. Dazu gehören das Sperren von Point-of-Sale-Systemen, die Identifizierung anfälliger Apps, die möglicherweise aktualisiert werden müssen, und die Verbesserung der Rückverfolgbarkeit, damit die Ursache von Problemen besser identifiziert werden kann. Das Unternehmen weist auch darauf hin, dass das Internet der Dinge der nächste große Grund zur Besorgnis ist, und weist darauf hin, dass ein einmal erkanntes Sicherheitsproblem leicht ausgenutzt werden kann, da viele IoT-Geräte nicht häufig aktualisiert werden.



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