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Die Sims 4: Update für mehr Geschlechterdiversität

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Mit dem jüngst erschienenen Update des Simulationsspiels Die Sims 4 reagiert Hersteller Electronic Arts nach eigenen Angaben auf Wünsche aus der Community.

Bislang konnte man beim Erstellen einer virtuellen Spielfigur neben dem Vor- und Nachnamen das Geschlecht nur binär bestimmen. Statt die Optionen auf festgeschriebene weitere Geschlechtsidentitäten auszuweiten, entschied sich das Entwicklungsstudio des EA-Labels Maxis für eine freie Eingabe von Pronomen. Diese verwendet das Spiel etwa bei der Ansprache in Texthinweisen. Statt beispielsweise „She would like a grilled cheese“ könnte der Text also „Ze would like a grilled cheese“ lauten.



Benutzerdefinierte Pronomen bei Die Sims 4.

(Bild: Electronic Arts/Maxis)

Die Anpassung sei ein erster Schritt in Richtung Inklusion. Maxis betont, dass man damit noch keine umfassende Repräsentation nicht-binärer oder anderer Geschlechtsformen erreichen würde. Auch ist bekannt, dass sich mit den Pronomen nicht alle grammatikalischen Besonderheiten berücksichtigen lassen, damit es nicht etwa „They likes …“ sondern „They like …“ heißt.

Zunächst steht die Ausweitung der Funktion auf weitere Sprachen an. Zu möglichen optischen oder inhaltlichen Anpassungen machte Electronic Arts keine Angaben.

Seit Längerem pflegt die Community den LGBT Mod, eine inoffizielle und auch auf Deutsch verfügbare Erweiterung des Spiels. Diese bietet etwa diversere Charakterzüge und erweitert die Interaktionsmöglichkeiten mit Bezug zur LBGTQ+-Szene.


(wre)

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