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Drei von vier Verbrauchern achten auf Firmenpolitik im Ukraine-Krieg

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Ein Rückzug aus Russland kostet Unternehmen, die bislang dort tätig waren, Umsatz. Ein Verzicht darauf aber möglicherweise noch viel mehr. In einer repräsentativen Umfrage des Digitalverbands Bitkom antworteten drei von vier Befragten, dass sie ihre Kaufentscheidungen künftig davon abhängig machen, wie sich Unternehmen im Ukraine-Krieg verhalten. Befragt wurden mehr als 1000 Personen in Deutschland im Alter ab 16 Jahren.

Die Entscheidung zahlreicher Unternehmen der Digitalbranche, das Neukundengeschäft in Russland auszusetzen, trifft demzufolge auf großen Zuspruch. Acht von zehn Deutschen (80 Prozent) sind der Ansicht, dass sich Digitalunternehmen klar gegen Russland positionieren sollten. Aktuell ziehen sich zum Beispiel die Telekommunikationsausrüster Nokia, Ericsson und Huawei aus Russland zurück.

„Die Verbraucherinnen und Verbraucher verurteilen mit großer Mehrheit den barbarischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und beobachten sehr genau, wie sich die Unternehmen gegenüber dem Aggressor Russland positionieren. Wer sich nicht klar an die Seite der Ukraine stellt, läuft Gefahr, das Vertrauen deutscher Kundinnen und Kunden zu verspielen und riskiert Einbußen“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.


(mki)

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