Sonntag, August 7, 2022
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E-Auto extrem schnell aufladen: Super-Akku verspricht die Revolution

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Ein Start-up verspricht die Akku-Revolution bei E-Autos. (Bildquelle: Unsplash)

Lange Ladezeiten gelten als eines der größten Probleme von E-Autos. Eine neue Technologie verspricht Abhilfe: Nur zwei Minuten sollen schon ausreichen, um eine Reichweite von 160 Kilometern zu ermöglichen. Marktreif ist der Super-Akku aus Israel aber noch nicht.

Super-Akku für E-Autos verringert Ladezeiten

Während das Betanken von Autos mit Verbrennungsmotor schnell erledigt ist, sieht es bei Elektroautos anders aus. Hier müssen sich Besitzer in Geduld üben, bis der Akku wieder bei 100 Prozent angekommen ist. Das muss aber nicht sein, findet ein Start-up aus Israel. Einer jetzt veröffentlichten Roadmap zufolge möchte man mit den selbst produzierten StoreDot-Batterien die benötigte Ladezeit drastisch reduzieren.

Für die nächsten Jahre hat man sich viel vorgenommen. Mit der Serienproduktion soll 2024 begonnen werden. Hier stellen sich die Ingenieure eine Ladezeit von fünf Minuten vor, um eine Reichweite von 160 Kilometern zu ermöglichen. Das Folgemodell, das 2028 auf den Markt kommen soll, werde für die gleiche Reichweite nur noch drei Minuten benötigen. Vier weitere Jahre später ist dann von nur noch zwei Minuten auszugehen (Quelle: StoreDot).

StoreDot zufolge soll die Energiedichte der ersten Generation bei 300 Wattstunden pro Kilogramm liegen. Später dann soll die „Extreme Fast Charging“-Technik in einem Zwischenschritt auf 450 Wh/kg gesteigert werden, während 2032 dann ganze 550 Wh/kg geplant sind. Bei den eigens entwickelten XFC-Lithium-Ionen-Zellen kommt kein Grafit zum Einsatz.

Lohnt sich ein E-Auto?

Schnelle E-Auto-Akkus: Daimler ist mit dabei

Dem CEO von StoreDot zufolge hat man nun eine „klare, realistische und hypefreie Roadmap“ für die Einführung von XFC-Zellen vorgelegt. StoreDot arbeitet bereits seit rund einem Jahrzehnt an schneller Ladetechnik und hat in dieser Zeit einige namhafte Investoren gewinnen können. Zu den prominentesten gehören neben BP auch Samsung und Daimler.



Quelle

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