Start Cloud Ein Drittel der Unternehmen leidet unter unbefugtem Cloud-Zugriff

Ein Drittel der Unternehmen leidet unter unbefugtem Cloud-Zugriff

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Letzten Monat haben wir über Organisationen des öffentlichen Sektors berichtet, die unter Cloud-Leakage leiden. Ein heute veröffentlichter neuer Bericht zeigt, dass dies auch im privaten Sektor ein Thema ist.

Der Bericht der Cloud-Governance-Plattform CloudSphere zeigt, dass 32 Prozent der Unternehmen unbefugten Zugriff auf ihre Cloud-Ressourcen hatten.

Noch besorgniserregender ist vielleicht, dass 19 Prozent nicht wussten, ob ein unbefugter Zugriff stattgefunden hatte, ein Problem, das hauptsächlich auf die schlechte Durchsetzung der Richtlinien für das Identitäts- und Zugriffsmanagement (IAM) in der Cloud zurückzuführen ist.

„Da sich die Cloud-Einführung beschleunigt, ist die Sicherung und Verwaltung von Multi-Cloud-Umgebungen eine der größten IT-Herausforderungen für Unternehmen“, sagt Keith Neilson, Technical Evangelist für CloudSphere. „Diese Studie unterstreicht die immensen Lücken in der Cloud-Governance, die Unternehmen erleben, die letztendlich sensible Daten anfällig für Sicherheitsverletzungen machen. Es ist entscheidend, dass Unternehmen einen einheitlichen Ansatz verfolgen, um den Cloud-Zugriff richtig zu steuern und Unternehmensdaten zu schützen, um kostspielige Sicherheitsverletzungen zu vermeiden und das Vertrauen zu wahren.“

Die Komplexität von Cloud-Umgebungen macht es immer schwieriger, Einblicke in den Zugriff von Benutzern auf Daten und Ressourcen zu erhalten. Besonders besorgniserregend ist die Diskrepanz zwischen der Wahrnehmung der Unternehmen hinsichtlich einer sicheren Zugriffskontrolle und der Realität von Fehlern bei der Richtliniendurchsetzung. Die Studie ergab, dass 78 Prozent der Befragten behaupteten, IAM-Richtlinien durchsetzen zu können, aber 69 Prozent gaben an, dass Probleme bei der Richtliniendurchsetzung zu unbefugtem Zugriff führten.

Cloud-Governance-Richtlinien werden von 80 Prozent der Unternehmen intern entwickelt. Aber trotz vorhandener Richtlinien führt eine mangelnde Durchsetzung letztendlich zu unbefugtem Zugriff und dem Risiko kostspieliger Verstöße gegen sensible Daten.

Darüber hinaus geben 53 Prozent der Unternehmen an, dass 100 oder mehr Personen über zahlreiche interne und externe Teams hinweg Cloud-Zugriff haben, von denen die meisten keine sicherheitsspezifischen Kenntnisse haben. 72 Prozent sagen, dass Entwickler Cloud-Zugriff haben und 69 Prozent sagen, DevOps-Teams haben Cloud-Zugriff. Diese große Anzahl von Benutzern erhöht das Fehlerpotenzial, und Fehler werden wahrscheinlicher, wenn Sie versuchen, den Zugriff auf Cloud-Ressourcen zu kontrollieren. Außerdem sagen 41 Prozent, dass Berater Cloud-Zugriff haben, und 25 Prozent sagen, Partner haben dies ebenfalls, was Daten einem noch größeren Risiko aussetzt.

Sie können die Kompletter Bericht auf der CloudSphere-Site.

Bildnachweis: Alexander Kirch/Shutterstock



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