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Elektroauto VW e-Up voraussichtlich ab Februar wieder bestellbar

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Volkswagen hat ab 2020 keine neuen Bestellungen mehr für den VW e-up angenommen, da die Lieferzeiten aufgrund der hohen Nachfrage zu lang geworden wären. Nun öffnet der Hersteller die Bestellbücher nach eigenen Angaben „wahrscheinlich Ende Februar“ wieder.

So beliebt wurde der bereits seit 2013 verkaufte Kleinstwagens erst durch die staatlichen Subventionen für Elektroautos. In der Folge verschärfte sich die Situation noch durch den Teilemangel infolge von COVID-19. Nicht einmal Preiserhöhungen haben geholfen, das Interesse in beherrschbare Bahnen zu lenken und am Ende wurden auch der baugleiche Seat Mii electric und der Skoda Citigo iV (Test) aus dem Angebot genommen, um den Bestellstau geordnet abarbeiten zu können.

Zwischenzeitlich wurde gemutmaßt, dass der Konzern die Produktion der elektrischen Kleinstwagen mit ihren brutto 36,8 kWh und 3,6 Metern Länge einstellen und dafür die bereits als seriennahe Studien vorgestellten Elektroautos VW ID.1 und ID.2 anbieten könnte. Die mit 3,8 Metern größeren Autos (die Studie ID.Life ist mit 4,2 Metern sogar noch deutlich länger) mit wohl kaum weniger als 57 kWh sollen ab 2023 auf den Markt kommen, inklusive der zu erwartenden baugleichen Modelle aus den Volkswagen-Paralleluniversen Seat und Skoda.

Das wäre auch insofern logisch gewesen, als der VW e-up lediglich ein nachträglich auf Elektroantrieb umgerüstetes konventionelles Modell mit den entsprechenden Nachteilen einer weniger guten Raumnutzung und einer vergleichsweise geringen Reichweite ist. Es darf vermutet werden, dass die Produktion dieser Autos zudem mit höheren Kosten einhergeht als ein von Grund auf neu konstruiertes Elektroauto, immerhin muss der e-Up am Band mit einer von der ursprünglichen Konstruktion abweichenden Bodengruppe und entsprechend angepassten B-Säulen ausgestattet werden.

Doch offenbar ist für Volkswagen die Nachfrage attraktiv genug, um nach Lösungen zu suchen. So ist seit Ende Januar der Seat Mii electric (Test) wieder bestellbar. Auf Anfrage von heise Autos bestätigt der Konzern, auch „den e-Up! wieder ins Bestellprogramm aufzunehmen (wahrscheinlich ab ca. Mitte Februar). Die Produktionszahlen hängen von mehreren Faktoren ab, wie z.B., Teileverfügbarkeit, Werkskapazität und Bestelleingänge. Hier können wir derzeit keine Angaben machen.“

Der Vermutung, es könnte sich dabei eventuell um eine teuer ausgestattete Sonderauflage zum Abverkauf der letzten noch vorhandenen Bestände handeln, widersprach die Produktkommunikation mit den Worten: „Eine limitierte Auflage wird es nicht geben“. Dazu wäre es angesichts der glänzenden Nachfrage freilich auch zu früh. Zu erwarten ist jedoch, dass der „e-Up Style Plus“ ein sehr gut ausgestattetes Auto sein wird, das dem Besteller nur noch wenig Optionen lässt. Beim Preis dürfte VW Richtung 26.000 Euro zielen, um dem Kunden dann nach Abzug der auf 9570 Euro erhöhten Innovationsprämie Konfigurator-Preise deutlich unter 20.000 anzeigen lassen zu können.


(fpi)

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