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Entwickler automatisiert seinen Job, zockt ganzen Tag Videospiele

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© Pexels / Tima Miroshnichenko

Ein IT-Angestellter hat angeblich ein Skript entwickelt, mit dem er seine Tätigkeit vollständig automatisiert hat. Weil er seit geraumer Zeit im Homeoffice sitzt, sei es niemanden aufgefallen, dass seine Arbeit von einer Software erledigt wird. Seine dadurch gewonnene Freizeit verbringe er nun mit Videospielen.

Öffentlich wurde die Geschichte durch ein Posting auf Reddit. Seit einigen Wochen trendet dort der r/Antiwork-Subreddit. Dort tauschen sich Personen aus, die ihre Jobs kündigen wollen, geben Tipps und Tricks, wie man möglichst wenig arbeiten muss und posten allgemeine Informationen zur Arbeitswelt und Einkommensungleichheit.

Das Posting des IT-Angestellten, in dem er erklärt, wie er seine Tätigkeit automatisiert hat, sorgt dort seit Tagen für Aufsehen. Der Eintrag mit dem Titel „Vor mehr als einem Jahr habe ich meinen Job automatisiert und es niemandem erzählt“ wurde mittlerweile knapp 5.000-Mal kommentiert und hat mehr als 81.000 Upvotes erzielt.

Der Titel des Reddit-Postings

10 Minuten tägliche Arbeit, 90.000 Dollar im Jahr

Laut dem Posting ist der IT-Angestellte bei einer mittelgroßen Anwaltskanzlei angestellt und verdient im Jahr rund 90.000 Dollar. Seine Aufgabe ist es, digitale Beweismittel in der Cloud zu pflegen.

Kurz nachdem er den Job angenommen hatte, hat er bemerkt, dass seine Tätigkeit ganz leicht automatisiert werden kann. Innerhalb einer Woche ist es ihm dann gelungen, ein Skript zu schreiben, dass seine Tätigkeit zur Gänze übernimmt. Am Ende jeden Tages überprüft er lediglich die Log-Files nach möglichen Fehlern.

Alles in allem verbringe er nicht mehr als 10 Minuten am Schreibtisch, schreibt der IT-Angestellte. Den Rest des Arbeitstages sitzt er angeblich auf der Couch und zockt Videospiele.

Kein schlechtes Gewissen

Zu Beginn hatte er noch ein bisschen ein schlechtes Gewissen. Allerdings, so habe er sich selber gesagt, werde die Arbeit, für die er bezahlt werde, jeden Tag korrekt erledigt. Es sei also eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten

In den Kommentaren wird er gefragt, ob er das von ihm entwickelte Script nicht auch an andere Anwaltskanzleien verkaufen möchte, auf Abo-Basis mit monatlichen Zahlungen. Ihm gefalle die Idee, so der IT-Angestellte, er werde darüber nachdenken.



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