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Erwarte, dass Arbeitgeber dich für Geräte bezahlen lassen, auch wenn du es nicht möchtest

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Hier ist eine Frage an Sie: Ist ein vom Unternehmen bereitgestelltes Gerät von Vorteil? Sie zahlen nicht für Hardware, Software oder Service, erhalten aber möglicherweise ältere Geräte als versteckte persönliche Kosten. Ich frage, denn wenn Gartner Recht hat, zahlen Sie bald, ob Sie wollen oder nicht. Eine Umfrage unter CIOs ergab, dass 38 Prozent der Unternehmen planen, ihre Mitarbeiter bis 2016 nicht mehr mit Geräten zu versorgen. Warten Sie etwas, bevor Sie weiterlesen und denken darüber, was das wirklich bedeutet.

„Wir sind endlich an dem Punkt angelangt, an dem die IT offiziell anerkennt, was schon immer vor sich ging: Menschen nutzen ihre Geschäftsgeräte für nicht-berufliche Zwecke“, sagt David Willis, Vice President von Gartner. Als jemand, der seit Mai 1999 Vollzeit von zu Hause aus arbeitet, muss ich gestehen, dass ich selten firmeneigene Computer oder andere Geräte verwende. Aber das war meine Entscheidung, die oft nicht von IT-Abteilungen unterstützt wird. Jetzt haben viele Arbeitnehmer nur noch die Wahl, ihre eigenen mitzubringen.

BYOD-Trends

Das sogenannte „Bring Your Own Device“ ist kein neuer Trend. Mobiltelefone, Laptops und PDAs wie BlackBerries und Palms gehören zu den Geräten, die durch die Hintertür kommen, bevor sie ab den 1990er Jahren für die Haustür zugelassen werden. Bei Smartphones und Tablets sind die Zahlen größer, aber nicht mehr. Was ist unterschiedlich jetzt: Wirtschaftswissenschaften. Da Unternehmen in schwierigen Zeiten ihre Budgets kürzen, ist es immer sinnvoller, mehr Mitarbeiter ihre eigenen mitbringen zu lassen. In der Zwischenzeit verlagern Cloud-Dienste einen Teil der internen Softwareentwicklung und des Unternehmensbedarfs, um spezielle, selbst entwickelte Anwendungen auf verwaltete Geräte zu unterstützen.

„BYOD-Strategien sind die radikalste Veränderung der Wirtschaftlichkeit und der Kultur des Client Computing in Unternehmen seit Jahrzehnten“, sagt Willis. Mittelständische Unternehmen mit 2.500 bis 5.000 Mitarbeitern sind die größten Anwender. Weltweit ist BYOD in drei der vier BRIC-Staaten – Brasilien, Indien und China – Standard. Die Akzeptanz ist in Europa am niedrigsten; USA doppelt so viel.

In vielen Schwellenländern gibt es keinen Wechsel von der Firma, die beliefert wird, um Ihre eigenen mitzubringen. Aber in Regionen wie Nordamerika bedeutet Zwangs-BYOD, dass Mitarbeiter für Geräte oder Dienste bezahlen, die sie vorher nicht bezahlt haben. Grundsätzlich verlagern Unternehmen die finanzielle Verantwortung ganz oder teilweise auf die Arbeitnehmer.

Kostenverschiebung

Derzeit subventioniert etwa die Hälfte der Unternehmen mit BYOD-Programmen Geräte. Gartner sieht einen rapiden Anstieg der Zahl der Unternehmen, die überhaupt nichts anbieten, und empfiehlt ihnen, genau das zu tun. Vielmehr soll es höchstens eine Servicevergütung geben, etwa Mobilfunk für Smartphones. „Der Mitarbeiter besitzt das Gerät und das Unternehmen hilft, die Nutzungskosten zu decken“, sagt Willis.

Konzeptionell reduziert BYOD andere, versteckte Kosten. Liefert das Unternehmen Geräte und Software, verlangen die Mitarbeiter Unterstützung und beschweren sich mehr. Wenn sie ihre eigenen mitbringen, fühlen sie sich mehr Eigenverantwortung und Verantwortung und reduzieren die IT-Helpdesk- und damit verbundenen Kosten.

Bis 2017 erwartet Gartner, dass die Hälfte der Arbeitgeber von ihren Mitarbeitern verlangen wird, ihre eigenen Geräte für ihre Arbeit bereitzustellen. Dies bedeutet eine erstaunliche Kostenverschiebung. Die meisten Unternehmen bieten keine Autos oder andere Transportmittel an, um Menschen zur Arbeit zu bringen. Sollen auch Laptops, Smartphones und Tablets bereitgestellt werden? Das ist eine Frage, die Sie in Kommentaren beantworten müssen.

Sicherheitsangelegenheiten

BYOD ist die Antwort auf die Frage „Wie können wir Technologiekosten senken?“ Frage, aber nicht unbedingt die richtige. Während meiner Zeit als Analyst im letzten Jahrzehnt habe ich Unternehmen geraten, sich vor vermengten Verhaltensweisen und Daten rund um Geräte zu hüten, die Mitarbeiter beruflich und privat nutzen. Sicherlich verwendet jemand, der das Gerät kauft, es eher persönlich – hey, es gehört ihm – und schafft, wenn auch nichts anderes, Sicherheitsrisiken. Sie erhöhen sich potenziell, wenn der Ausgangspunkt des Managements der Arbeitnehmer und nicht der Arbeitgeber ist.

Willis sieht Sicherheit anders, und vielleicht hat er recht. Der neue Trend erkennt an, was ich seit 14 Jahren tue: „Ein privates Gerät im Geschäft verwenden. Sobald Sie das erkennen, werden Sie verstehen, dass Sie Daten auf andere Weise schützen müssen, als das gesamte Gerät zu sperren“. Damit hat er recht. Ist es dennoch für Unternehmen wirklich sinnvoll, Datenlecks zu fördern, die die Sicherheits- und Datenschutzrisiken erhöhen?

Ian Barker diskutiert heute im BetaNews-Gruppenchat über dieses Thema und macht eine scharfsinnige Sicherheitsbeobachtung: „Ich nehme an, wenn es Ihr eigener Laptop ist, werden Sie ihn wahrscheinlich weniger im Zug lassen!“ Ja, das ist ein noch häufigerer Trend, oder? Bringen Sie Ihr eigenes Gerät von der Arbeit mit nach Hause?

Bildnachweis: CLIPAREA l Benutzerdefinierte Medien/Shutterstock



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