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Europäer vertrauen US-Technologiegiganten ihre Daten nicht an

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Vertrauenskarte

Eine neue Studie zeigt, dass 82 Prozent der Europäer US-Technologiegiganten ihre persönlichen Dateien nicht anvertrauen, obwohl sie aufgrund von COVID-19 zunehmend auf Cloud-Dienste angewiesen sind.

Die Umfrage unter 4.500 Personen in Großbritannien, Frankreich und Deutschland, durchgeführt von pCloud, einer der am schnellsten wachsenden Anbieter von Filesharing und Cloud-Speichern in Europa, sieht die größten Bedenken hinsichtlich der kommerziellen Nutzung personenbezogener Daten (51 Prozent) und der Möglichkeit von Hacks (43 Prozent).

Der Standort der Datenserver ist für die Nutzer wichtig. 82 Prozent sagen, dass sie ihre Daten lieber in Europa als in den USA speichern möchten, während 74 Prozent sagen, dass sie die angebotenen Sicherheitsfunktionen überprüfen, bevor sie sich für einen Cloud-Dienstleister entscheiden. 68 Prozent der Benutzer geben an, dass sie sich sicherer fühlen würden, Dateien in die Cloud zu stellen, wenn der Anbieter nicht sehen könnte, was dort gespeichert ist.

Tunio Zafer, CEO von pCloud, sagt: „Da Familien, Freunde und Unternehmen durch das Coronavirus auseinandergerissen wurden, haben wir eine enorme Verbreitung von Cloud-Diensten festgestellt, um Menschen in diesen schwierigsten Zeiten zu verbinden. Diese Studie ergab, dass 71 Prozent der Menschen dies nutzen werden Cloud-Speicher- und File-Sharing-Lösungen mehr in der Post-COVID-Welt. Es ist jedoch klar, dass Europa mehr verlangt, als ‚Big Tech‘ bietet, da es zu oft verbrannt wurde.“

Die meisten befragten Benutzer nutzen Cloud-Dienste, um den Speicher ihrer persönlichen und geschäftlichen Geräte zu erhöhen (51 Prozent), um ein sicheres Backup von Dateien aufzubewahren (43 Prozent) und um Informationen mit Familie, Freunden und Kollegen zu teilen (36 Prozent).

„Während wir auf dem Cloud-Markt ein deutliches Wachstum verzeichnen, werden die Leute dadurch immer versierter“, fügt Zafer hinzu. „Ob für geschäftliche oder private Zwecke, die Branche insgesamt muss mehr tun, um Sicherheitsprobleme anzugehen, die sich eindeutig auf Benutzer auswirken, die sich zunehmend ermutigt fühlen, Anbieter herauszufordern.“

Bildnachweis: Gajus/Shutterstock



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