Start Cloud Fachkräftemangel für Probleme bei der SAP-Cloud-Migration verantwortlich

Fachkräftemangel für Probleme bei der SAP-Cloud-Migration verantwortlich

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SAP ist nach wie vor eines der am häufigsten verwendeten Enterprise-Resource-Planning-Tools und viele Unternehmen möchten ihr SAP von On-Premise-Systemen in die Cloud migrieren. Dies wird jedoch durch einen Fachkräftemangel gebremst.

Neue Forschung von Ensono zeigt, dass nur vier Prozent der britischen IT-Führungskräfte sagen, dass sie ihre Migrationsstrategie von SAP zur Public Cloud abgeschlossen haben. 80 Prozent derjenigen, die Projekte nicht abgeschlossen haben, sagen, dass sie ihre Migration von SAP-Anwendungen in die Public Cloud aufgrund des SAP-Fachkräftemangels verschoben oder abgesagt haben und 74 Prozent haben eine ähnliche Entscheidung aufgrund fehlender Public-Cloud-Kenntnisse getroffen.

Während 60 Prozent der Unternehmen eine öffentliche Cloud anstreben, werden die meisten SAP-Anwendungen immer noch vor Ort gehostet. Rund 35 Prozent der Befragten in der Ensono-Studie geben an, dass SAP-Kenntnisse für ihre Unternehmen Hindernisse darstellen würden, wenn sie ihr Portfolio von On-Premise migrieren. Rund 35 Prozent sagen, dass Public-Cloud-Kenntnisse die gleiche Hürde darstellen würden. Auf der anderen Seite berichten 29 Prozent von einem Fachkräftemangel bei Legacy-Technologien, was ein echtes Rätsel und ein echtes Problem für die Zukunft der IT darstellt.

Oliver Presland, Vice President von Ensono, sagt: „Wir befinden uns inmitten einer IT-Talente-Dürre, die Unternehmen zurückhält, ihre Fähigkeit zur Transformation einschränkt, Geschäftsengpässe, Wettbewerbsnachteile, Sicherheitsprobleme und Compliance-Risiken verursacht.“

Wenn die Qualifikationslücke nicht geschlossen werden kann – weder SAP-Kenntnisse noch Cloud-Kenntnisse –, besteht die sehr reale Gefahr, dass Unternehmen ihre SAP-Portfolios ganz aufgeben. Nach derzeitigem Stand planen 14 Prozent, sich in den nächsten drei Jahren komplett aus dem SAP-Ökosystem zu entfernen, weitere 15 Prozent planen, ihr SAP-Anwendungsportfolio zu reduzieren. Insgesamt hat fast ein Drittel der Unternehmen die Absicht, das SAP-Ökosystem entweder zu reduzieren oder ganz aufzugeben.

„Für viele der zwei Drittel der Unternehmen, die als SAP-Häuser weitergeführt werden wollen, wird der Fachkräftemangel weiterhin eine Herausforderung darstellen“, sagt Simon Ratcliffe, Principal Consultant bei Ensono. „Jedes Unternehmen wird je nach Situation unterschiedliche Methoden haben, um diese Herausforderung zu bewältigen. Für einen Großteil wird sich die Lösung jedoch um eine Partnerschaft mit einem Managed Service Provider drehen, der ein internes Team unterstützt.“

Die Kompletter Bericht ist auf der Ensono-Website verfügbar.

Bildnachweis: Roland IJdema/Shutterstock



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