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FBI knackt San Bernardino iPhone ohne Hilfe von Apple

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Die US-Justiz hat bekannt gegeben, dass sie das iPhone des San-Bernardino-Shooters Syed Farook erfolgreich geknackt hat. Das FBI war in der Lage, das Telefon ohne Hilfe von Apple zu entsperren und damit die Klage zu beenden, die das FBI gegen Apple ausgespielt hatte.

In einer Erklärung teilte das Justizministerium mit: „Die Regierung hat nun erfolgreich auf die auf dem iPhone von Farook gespeicherten Daten zugegriffen und benötigt daher nicht mehr die Hilfe von Apple.“ Es wurde vermutet, dass die israelische Sicherheitsfirma Cellebrite dem FBI hilft, aber jetzt muss die Frage nach der Sicherheit anderer iPhones gestellt werden und ob Strafverfolgungsbehörden in Zukunft dieselbe Technik für den Zugriff auf Daten verwenden werden.

Es werden auch Fragen zu der früheren Aussage des FBI aufgeworfen, dass der Zugriff auf das iPhone ohne die Hilfe von Apple absolut unmöglich wäre. Apple wird mit ziemlicher Sicherheit versuchen, die vom FBI verwendete Technik zu erlernen, damit alle Schwachstellen in iOS gepatcht werden können. Es wurde jedoch vorgeschlagen, dass das FBI wahrscheinlich versuchen wird, diese Informationen zu klassifizieren, um zu verhindern, dass Apple zukünftige Fälle von Entsperrungen blockiert, falls sie auftreten.

Tim Cook war ein lautstarker Gegner der Forderungen des FBI, dass Apple eine Hintertür in iOS einrichtet, um das Kopieren von Daten vom iPhone in der Mitte des Falles zu ermöglichen. Apple hat die Ankündigung des US-Justizministeriums noch nicht kommentiert, aber es sind bittersüße Nachrichten für das Unternehmen.

Einerseits bedeutet es, dass der Kampf zwischen dem FBI und Apple vorbei ist – Apple muss seine Entscheidung, nicht mehr zu helfen, nicht länger verteidigen. Es bedeutet auch, dass das Unternehmen nicht sein Gesicht verlieren musste, indem es sich dem Druck der Regierung beugen musste. Andererseits wissen wir jetzt, dass es einen Weg gibt, in iPhones einzubrechen… zumindest ältere.

Der Erfolg des FBI bedeutet, dass der Fall mit Apple nun beendet ist.

Bildnachweis: Shutterstock/ymdeutsch



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