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FCC setzt Kaspersky auf die schwarze Liste, weil es ein „inakzeptables Risiko für die nationale Sicherheit der USA“ darstellt

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Die Federal Communications Commission hat Kaspersky in einem als politisch gebrandmarkten Schritt auf ihre schwarze Liste gesetzt. Die FCC sagt, dass die russische Sicherheitsfirma „ein inakzeptables Risiko für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten oder die Sicherheit von US-Bürgern darstellt“.

In der Praxis bedeutet dies, dass Kaspersky keine FCC-Finanzierung erhalten kann und sich Unternehmen wie Huawei und ZTE anschließt. Kaspersky wurde auch von HackerOne sanktioniert, wobei sein Bug-Bounty-Programm auf unbestimmte Zeit ausgesetzt wurde.

Siehe auch:

Die FCC gibt die Aufnahme von Kaspersky in ihre Covered List bekannt genannt: „Eine Binding Operational Directive (BOD), die vom Department of Homeland Security herausgegeben und am 11. September 2017 im Federal Register veröffentlicht wurde, forderte bestimmte Bundesbehörden auf, Produkte der Marke „Kaspersky“ aus föderalen Informationssystemen zu entfernen. Genauer gesagt, die BOD ist eine obligatorische Anweisung an Bund, Exekutive, Abteilungen und Behörden zum Zwecke der Sicherung von Informationen und Informationssystemen; Bundesbehörden sind verpflichtet, BODs einzuhalten.

Es geht weiter:

Der BOD stellt fest, dass das Heimatschutzministerium in Absprache mit behördenübergreifenden Partnern „festgestellt hat, dass die Risiken, die von Produkten der Marke Kaspersky ausgehen, die Herausgabe dieser verbindlichen Betriebsrichtlinie rechtfertigen“. Basierend auf den erforderlichen Maßnahmen der Bundesbehörden als Reaktion auf die im BOD identifizierten Bedrohungen interpretieren wir das BOD als Feststellung des Heimatschutzministeriums, dass Produkte der Marke Kaspersky ein inakzeptables Risiko für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten darstellen.

Durch die Aufforderung an Bundesbehörden, Produkte der Marke Kaspersky zu entfernen, stellen wir außerdem fest, dass das Heimatschutzministerium festgestellt hat, dass seine Produkte ein inakzeptables Risiko für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten und ihrer Bevölkerung darstellen können.

Ebenfalls in die Liste aufgenommen wurden China Mobile und China Telecom.

FCC-Kommissar Brendan Carr genannt der Entscheidung:

Die Entscheidung der FCC, diese drei Unternehmen in unsere Covered List aufzunehmen, ist eine willkommene Neuigkeit. Die FCC spielt eine entscheidende Rolle bei der Sicherung der Kommunikationsnetze unseres Landes, und die Aktualisierung unserer Covered List ist ein wichtiges Instrument, das uns genau dafür zur Verfügung steht. Insbesondere freue ich mich, dass unsere nationalen Sicherheitsbehörden meiner Einschätzung zugestimmt haben, dass China Mobile und China Telecom anscheinend die Schwelle erreicht haben, die erforderlich ist, um diese Unternehmen in unsere Liste aufzunehmen. Ihre Hinzufügung sowie Kaspersky Labs werden dazu beitragen, unsere Netzwerke vor Bedrohungen durch chinesische und russische staatlich unterstützte Einheiten zu schützen, die versuchen, sich an Spionage zu beteiligen und Amerikas Interessen anderweitig zu schaden.

Kaspersky ist verständlicherweise unzufrieden mit den Entwicklungen und gab eine Stellungnahme ab:

Kaspersky ist enttäuscht über die Entscheidung der Federal Communications Commission, bestimmte telekommunikationsbezogene Bundessubventionen für den Kauf von Kaspersky-Produkten und -Dienstleistungen zu verbieten. Diese Entscheidung basiert nicht auf einer technischen Bewertung der Kaspersky-Produkte, für die sich das Unternehmen immer wieder einsetzt, sondern aus politischen Gründen.

Bildnachweis: Postmodernes Atelier / Einzahlungsfotos



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