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Gartner: Die goldenen Zeiten für Buzzword-Berater kommen

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4,5 Billionen US-Dollar, ein Plus von 5,1 Prozent – laut Gartner steigen die IT-Ausgaben im Jahr 2022 weltweit deutlich. Die Marktforscher meinen, dass nun die Zukunft für CIOs wieder zurückkehre. Allerdings kam nach eigenen Angaben das Vorjahr auf ein Gesamtwachstum von 9 Prozent. Der Ausblick auf 2023 ist hingegen stabil: Gartner sagt eine Zunahme um 5 Prozent voraus.

Angesichts dieser Zahlen überrascht es nicht, dass keiner der untersuchten Bereiche wirklich besser als 2021 wegkommt. Besonders deutlich brechen die Ausgaben für Geräte ein, die dieses Jahr nach einem starken Vorjahr kaum noch zulegen und 2023 gar schrumpfen sollen. Stabiler sieht es bei der Unternehmenssoftware und der Kommunikationstechnik aus. Für Rechenzentren nehmen Kunden ebenfalls mehr Geld in die Hand, wenn auch weniger stark als noch 2021. Genaue Zahlen finden sich bei Gartner selbst.




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Warum dann die explizite Freude ob des eher durchwachsenen Ausblicks? Die Marktforscher sehen insbesondere die IT-Dienstleistungen im konstanten Plus. Hierunter fallen zum einen ein Teil der Cloud-Dienste, aber eben auch Beratungsleistungen. Und hier meint Gartner, dass Organisationen sich bis 2025 deutlich stärker auf diese verlassen würden. Dies sei auf einen zunehmend drängenden und schnelleren Wandel zurückzuführen, der die Lücke zwischen den digitalen Geschäftsambitionen und den internen Fähigkeiten breiter werden ließe.

CIOs hätten sich die letzten zwei Jahre auf kritische und kurzfristig notwendige Projekte konzentrieren müssen. Wollten sie nun also ihre digitalen Strategien durchsetzen, müssten sie sich auf Beraterfirmen verlassen. Speziell der Fachkräftemangel und eine Inflation der Gehälter würden dies notwendig machen.

Gartner will diesem Ausblick zumindest ein konkretes Beispiel an die Seite stellen: Der Cloud-Markt sei riesig und würde weiter wachsen. Aber um ihre Cloud-Strategie zu entwickeln, werde die Mehrheit der großen Organisationen in den kommenden Jahren auf externe Berater zurückgreifen. Immerhin würden sich Unternehmen ab 2022 stärker darauf konzentrieren, ihre interne Software als SaaS auszulagern – mit Flexibilität und Agilität als Ziel.


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(fo)

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