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Gartner: Die meisten CIOs haben den Kopf in den Wolken

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Was interessiert CIOs am ​​meisten? Cloud-Computing, sagt Gartner. Sie sehen die Cloud als Chance, Ressourcen freizusetzen, die in zukünftiges Wachstum reinvestiert werden. Gartner hat am Freitag die Ergebnisse seiner CIO-Agenda-Umfrage 2011 veröffentlicht.

Laut Gartner investiert die typische IT-Organisation zwei Drittel ihres Budgets in den täglichen Betrieb. Der Wechsel in die Cloud kostet zwischen 35 Prozent und satte 50 Prozent der Betriebs- und Infrastrukturressourcen für die Neuzuweisung an einen anderen Ort.

„In den nächsten fünf Jahren erwarten CIOs dramatische Veränderungen in der IT, da sie neue Technologien einführen und ihren Beitrag zum Wettbewerbsvorteil steigern“, sagte Mark McDonald, ein Research Vice President von Gartner, in einer Erklärung. „Führungskräfte werden neue Infrastrukturtechnologien implementieren, um die Effizienz zu steigern und die IT-Ressourcen umzuleiten, um größere geschäftliche Auswirkungen zu erzielen.“ Die daraus resultierenden Veränderungen reichen von der „Neuinterpretation der Rolle der IT in ihrer Organisation bis hin zur kreativen Zerstörung, die notwendig ist, um alte Praktiken zu durchbrechen und Ressourcen für neue Initiativen umzuschichten“.

Mehr als 2.000 CIOs aus 50 Ländern und 38 Branchen haben auf die Umfrage von Gartner geantwortet. Drei Prozent gaben an, dass der Großteil ihrer IT-Infrastruktur in Cloud- oder Software-as-a-Service (SaaS)-Technologien läuft. Obwohl es sich um eine scheinbar kleine Zahl handelt, bezeichnete Gartner die Cloud-Einführung als schneller als erwartet voranschreitend. Basierend auf den CIO-Antworten erwartet Gartner, dass die Zahl innerhalb von vier Jahren auf 43 Prozent steigen wird.

Cloud Computing bietet IT-Organisationen mehrere wichtige Vorteile:

1. Geben Sie Mitarbeitern jederzeit, überall und überall Zugriff auf ihre Dateien und Daten. Dies gilt unabhängig davon, ob das Unternehmen Cloud-Dienste selbst hostet oder an Microsoft, Saleforce.com oder einen anderen Anbieter auslagert.

2. Daten besser vor Verlust oder Diebstahl schützen. Zu viele wertvolle Daten verlassen Unternehmen über Laptops und Smartphones, wodurch Sicherheits- und Datenschutzrisiken entstehen. Ein richtig ausgeführter Cloud-Dienst kann mehr Dateien und Daten hinter der Firewall aufbewahren, anstatt auf den vom Unternehmen ausgestellten – oder sogar persönlichen – Geräten der Mitarbeiter umherzustreifen.

3. Reduzieren Sie Wartungsaufwand und -aufwand. Wenn Microsoft eine neue Version von CRM oder Exchange veröffentlicht, kann die durchschnittliche IT-Organisation Jahre dauern, bis sie den Mitarbeitern bereitgestellt wird. Hosted SaaS macht die neueste Version sofort für alle verfügbar, ohne dass zeitaufwändige und kostspielige Tests, Zertifizierungen und Bereitstellungen erforderlich sind.

4. Reduzieren Sie die Kosten für Hardware-Upgrades. Viele Unternehmen können vorhandene Client-Hardware länger nutzen und die Serverinfrastruktur bei der Einführung von Cloud-Diensten erheblich reduzieren, insbesondere bei ausgelagerten.

5. Reduzieren Sie Software-Upgrades und Wartungskosten. Zum Beispiel verlangt das „Software Assurance“-Programm von Microsoft abonnementähnliche Gebühren für das Versprechen, aber keine Garantie für zukünftige Softwareversionen. IT-Organisationen können auf Basis eines echten Abonnements und mit garantierten Upgrade-Vorteilen genau die Anzahl der gehosteten Arbeitsplätze bezahlen, die sie benötigen.

Die oben genannten Kostenvorteile sind einer der Schlüsselfaktoren dafür, dass mehr IT-Organisationen in die Cloud gehen. Laut der CIO-Umfrage von Gartner werden die meisten IT-Organisationen im Jahr 2011 etwa so viel ausgeben wie im Vorjahr, aber deutlich unter dem Niveau vor der Rezession. Gartner erwartet nicht, dass die IT-Budgets in den nächsten drei Jahren wieder auf das Niveau von 2008 zurückkehren werden.

„CIOs und IT wurden zwischen bescheidenem Budgetwachstum und wachsenden Altanforderungen eingeklemmt“, sagte McDonald in der Erklärung. Cloud Computing, einschließlich SaaS und sozialer Netzwerke, ermöglicht es „dem CIO, die IT neu zu definieren und sich stärker auf Wachstum und strategische Auswirkungen zu konzentrieren. Dies sind zwei Dinge, die vielen Unternehmen fehlen.“ Neben Cloud-Computing stuften CIOs Virtualisierung als Priorität ein und nannten ähnliche Kosteneinsparungen und infrastrukturverändernde Vorteile. Die beiden Technologien sind „für diese Budgetrealität gut geeignet, da sie ähnliche Servicelevel zu niedrigeren Budgetkosten bieten“, sagte McDonald.

Die gesamte Prioritätenliste nach Wichtigkeit geordnet: Cloud Computing; Virtualisierung; mobile Technologien; IT-Management; Business Intelligence; Vernetzung, Sprach- und Datenkommunikation; geschäftliche Anwendungen; Kollaborationstechnologien; Infrastruktur; und Web 2.0.

Was sind die wichtigsten Prioritäten Ihrer IT-Organisation im Jahr 2011? Bitte in Kommentaren antworten.



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