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Gefälschte Inhalte fördern Online-Betrug

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Fälschung/echt

Basierend auf einer Studie mit 34.000 Websites und Apps sowie einer Umfrage unter über 1.000 Verbrauchern, die im Juni 2020 durchgeführt wurde, zeigen neue Forschungsergebnisse, dass der Missbrauch von Inhalten ein kritischer Teil der Betrugslieferkette, dem vernetzten Ökosystem des Betrugs, ist.

Die Untersuchung, durchgeführt von einer digitalen Treuhand- und Sicherheitsfirma Sieben, entdeckte auch einen Betrugsring mit Sitz in Russland, bei dem Betrüger ein Kartentestprogramm durch gefälschte Angebote auf einem E-Commerce-Marktplatz durchführten.

Eine Gruppe von 15 Betrügern in Russland mit identischen IP-Adressen – ein von Sift als „Schnäppchenbär“ bezeichneter Betrugsring – arbeitete zusammen, um Dutzende von Kreditkarten und digitalen Geldbörsen zu testen, indem sie betrügerische Inhaltslisten auf einem E-Commerce-Marktplatz veröffentlichte. Mit diesen gefälschten Angeboten verkauften sie sich gegenseitig Artikel, um gestohlene Daten zu überprüfen, und „verhandelten“ die Kosten dieser Artikel nach unten, damit der Austausch legitimer erschien. Dies ermöglichte es Bargain Bear, Zahlungsinformationen zu testen, um später viel größere Einkäufe zu tätigen. Der Betrugsversuch zielte auch darauf ab, die Legitimität des Betrugsrings auf dem Markt zu stärken, indem der „Käufer“ positive, aber gefälschte Bewertungen veröffentlichte.

„Betrug geschieht nicht im luftleeren Raum“, sagt Jason Tan, CEO von Sift. „Unser jüngster Bericht zeigt, wie Cyberkriminelle verschiedene Angriffsvektoren nutzen, um Verbraucher und Unternehmen zu stehlen, oft auf komplexere Weise als nur den Kauf gestohlener Kreditkarten, um große Einkäufe zu tätigen. Händler müssen eine digitale Vertrauens- und Sicherheitsstrategie anwenden, um die gesamte Benutzererfahrung zu schützen.“ und die Betrugslieferkette zu bekämpfen, was ihnen wiederum hilft, ihre Einnahmen zu schützen und zu steigern.“

Verbraucher sind sich jedoch zunehmend gefälschter Inhalte bewusst. Die Studie zeigt, dass 67 Prozent der Befragten glauben, täglich, wöchentlich oder monatlich auf betrügerische Inhalte oder falsche Informationen zu stoßen, und 94 Prozent von ihnen beurteilen Inhalte aufgrund von Faktoren wie z. the-sky-Versprechen, mehrere Tipp- oder Grammatikfehler, ausgefallene Behauptungen oder das Fehlen von Identitätsinformationen der Person, die sie veröffentlicht.

Ticketing und Events sowie digitaler E-Commerce sind besondere Angriffsziele, wenn es darum geht, gefälschte Inhalte zu verkaufen. Von den von Sift blockierten Betrugsereignissen betrafen 11,2 Prozent Ticketing und 9,9 Prozent digitalen E-Commerce. Das Coronavirus hat auch zu gefälschten Inhalten geführt, beispielsweise in E-Mails, in denen behauptet wird, Impfstoffe zu verkaufen.

Mehr erfahren Sie im Kompletter Bericht auf der Sift-Site.

Bildnachweis: Stuart Miles/Shutterstock



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