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Gesundheitsorganisationen sind einem erhöhten Risiko ausgesetzt

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Gesundheitsdaten

Gesundheitsorganisationen und Patienten sind einem größeren Risiko ausgesetzt, da eine Zunahme der vernetzten Geräte laut einem neuen Bericht eine erweiterte Angriffsfläche schafft.

Die Studie von Asset Management und Security Platform Armis befragte 2.000 Patienten und 400 IT-Experten im Gesundheitswesen in den USA und zeigte eine Diskrepanz zwischen den Bedenken der beiden Gruppen.

58 Prozent der IT-Experten im Gesundheitswesen sind von Ransomware betroffen. Aber während die Patienten um die Sicherheit besorgt sind und die Auswirkungen eines Angriffs auf ihre Versorgung anerkennen, fehlt das Bewusstsein über die jüngsten Cyberangriffe: 61 Prozent gaben an, in den letzten zwei Jahren noch nichts im Gesundheitswesen gehört zu haben .

Datenschutzverletzungen, die zum Verlust vertraulicher Patientendaten führen, sind die größte Sorge der IT-Experten im Gesundheitswesen (52 Prozent), gefolgt von Angriffen auf den Krankenhausbetrieb (23 Prozent) und Ransomware-Angriffen (13 Prozent).

Auf der Patientenseite erkennen 73 Prozent, dass ein Angriff ihre Versorgungsqualität beeinträchtigen könnte. Datenschutzprobleme im Zusammenhang mit Online-Portalen (37 Prozent) stehen ganz oben auf der Liste der Bedenken potenzieller Patienten, und 52 Prozent geben an, dass sie besorgt sind, dass ein Angriff den Krankenhausbetrieb lahmlegt und die Patientenversorgung möglicherweise beeinträchtigt.

Es gibt einige positive Hinweise, die darauf hindeuten, dass Gesundheitsorganisationen Schritte unternehmen, um eine sicherere Umgebung zu schaffen. 86 Prozent der Befragten geben an, dass ihr Unternehmen über einen CISO verfügt, und 95 Prozent der IT-Experten im Gesundheitswesen glauben, dass die vernetzten Geräte ihres Unternehmens mit der neuesten Software auf dem neuesten Stand sind.

Auch die jüngsten Angriffe sind ein Katalysator für Veränderungen. 75 Prozent der IT-Experten stimmen zu, dass die jüngsten Angriffe einen starken Einfluss auf die Entscheidungsfindung in ihrer Gesundheitsorganisation hatten.

„Kontinuierliche Transparenz, Kontext und Ausrichtung von Sicherheitsanalysen auf Unternehmensrisiken sind der Leuchtturm, zu dem wir wechseln müssen, um die Sichtweise des Geräte- und Asset-Managements zu verbessern“, sagt Oscar Miranda, CTO für das Gesundheitswesen bei Armis. „Für Gesundheitsorganisationen ist es von entscheidender Bedeutung, die gesamte Patientenreise zu berücksichtigen, wenn sie über Sicherheit nachdenken. Eine starke Strategie für die Sicherheit im Gesundheitswesen hat viele Facetten und erfordert eine ganzheitliche Sichtweise Betriebskontinuität kann symbiotisch bestehen.“

Mehr zum Schutz der Gesundheitssysteme erfahren Sie auf der Armis-Site.

Bildnachweis: alles möglich / Shutterstock



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