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Google I/O 2014 Tag 1: Was Sie wissen müssen

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Android Google IO 2014

Gestern startete die Google I/O 2014 und dank einer langen Ersttags-Keynote hat der Suchriese bereits jede Menge Schlagzeilen nacheinander gemacht. Und das aus gutem Grund, denn es stellte neue Software, neue Hardware (allerdings keine davon unter der Marke Nexus) und eine Reihe umfassender Änderungen in seinem Portfolio vor. Sagen Sie, was Sie wollen, aber Google hatte sicherlich viele interessante Dinge zu zeigen, ohne auch nur ein neues Nexus-Tablet anzukündigen (wie wir es in den letzten zwei Jahren gewohnt waren).

Die Menge an Informationen von der Konferenz ist überwältigend, daher hier die tl;dr-Version.

Android-Version „L“

In diesem Jahr hat Google beschlossen, keine neue Android-Version offiziell auf den Markt zu bringen, sondern stattdessen die Vorschau mit dem Namen „L“ zu präsentieren. Dies gibt Entwicklern mehr Zeit, ihre Apps auf den neuesten Stand zu bringen, bevor Android „L“ veröffentlicht wird.

Was gibt’s Neues? Nun, hier und da gibt es einige Designänderungen (einige kleinere, andere wichtigere, kommen von Android 4.4 KitKat), die ART-Laufzeit ist jetzt als Standard eingestellt (bringt zusätzliche Akkulaufzeit und Grafikleistung), Suche ist besser, Sicherheit wurde verbessert Mit freundlicher Genehmigung von Samsungs KNOX werden Benachrichtigungen optimiert und Entwickler erhalten mehr APIs. Oh, und es gibt 64-Bit-Unterstützung, sodass Android-Hersteller bald auch dieses Kästchen im Datenblatt ankreuzen können (ähnlich wie Apple es bereits seit etwa neun Monaten tut).

Google hat auch Android One angekündigt, ein Programm, das Herstellern von Low-End-Android-Geräten helfen soll, ein konsistentes Erlebnis zu bieten. Wie? Natürlich durch Richtlinien, die einige Mindestanforderungen beinhalten.

Android hat jetzt eine Milliarde aktive Nutzer pro Monat, die 20 Milliarden Textnachrichten senden, zusammen 1,5 Billionen Schritte gehen und 93 Millionen Selfies machen pro Tag. Beeindruckend. Ich frage mich, was „aktiv“ bedeutet und wie die Daten erhoben wurden.

Android Auto

Mein Kollege Wayne Williams hat hier bereits über Android Auto gesprochen, aber der Kernpunkt ist, dass Android mit Ihren Smartphones und Tablets in Autos Einzug hält. Sie erhalten Informationen von Google Now, und es wird von 28 Autoherstellern wie Audi, Volvo und Volkswagen (die Teil der Open Automotive Alliance sind) unterstützt. Und ja, es konkurriert mit Apples CarPlay.

Android-TV

Android TV richtet sich an Smart-TVs, die Benutzern Zugriff auf Live- oder Streaming-Inhalte, Suche (das haben Sie nicht erwartet, oder?)

Android Wear

Wie der Name schon sagt, ist Android Wear für Wearables konzipiert. Es funktioniert mit touchfähigen Geräten und wurde auf Smartwatches präsentiert. Es bietet Google Now mit Sprachunterstützung und App-Spiegelung (installieren Sie eine App auf Ihrem Android-Smartphone oder -Tablet und eine tragbare Begleit-App wird automatisch auf Android Wear installiert). Sie können bereits zwei Smartwatches mit Android Wear von LG und Samsung kaufen, Motorolas Angebot Moto 360 kommt etwas später.

Google-Dienste

Google hat auch eine Reihe von Updates für einige seiner Dienste eingeführt. Google Play Games erhält Profile, Fortschrittsspeicher und Quests (oder Ziele, wenn Sie so wollen). Google Play Services fügt Wearables-Unterstützung, weitere Tools für Entwickler, zusätzliche Sicherheit und eine Wallet-Funktion hinzu. Google Drive bietet Unternehmensbenutzern unbegrenzten Cloud-Speicher für 10 US-Dollar pro Benutzer und Monat – mein Kollege Mark Wilson hat es hier bereits behandelt.

Apropos Google Drive, QuickOffice wird durch Google Docs, Google Sheets und Google Slides ersetzt, von denen letzteres gerade eingeführt wurde. Und die Unterstützung für das Bearbeiten und Speichern von Microsoft Office-Dateien ist endlich verfügbar. Der Dienst hat mittlerweile 190 Millionen Nutzer.

Was sonst?

Chromebooks können jetzt einige Android-Apps ausführen, Chromecast erhält neue Funktionen (einschließlich Live-Bildschirmspiegelung und Google+ Galerien), Google Fit wird eingeführt (ja, ein Apple HealthKit-Konkurrent), um mehr Fitness- und Gesundheitsinformationen bereitzustellen, die Abrechnung über den Mobilfunkanbieter kann aktiviert werden Tablets und Google Cloud erhält einige neue Funktionen und Verbesserungen. Oh, und Google Cardboard ermöglicht virtuelle Realität durch ein Stück Pappe – mein Kollege Brian Fagioli hat hier bereits ausführlich darüber berichtet.



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