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Grigory Sokolov im Großen Festspielhaus

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Eine Konstante gibt es im Klavieruniversum wie auch in Salzburg: den russischen Pianisten Grigory Sokolov. Den Solitär, jenen Tastenphilosophen, der heute so makellos spielt wie gestern, wie vor einem Jahr oder wie vor zehn Jahren. Das ist staunens- und bewundernswert, dämmt aber doch auch die Neugier vor seinen Auftritten. Es ist ja doch immer ähnlich, nämlich vollendet, schön, statuarisch bei aller stupenden Virtuosität und Brillanz. Auch Verspieler gibt es bei Sokolov keine. Auf dem Programm im Großen Festspielhaus standen auch die acht Nummern aus Schumanns Kreisleriana, die mehr die stürmischen Gefühle des Komponisten gegenüber seiner Verlobten ausdrücken als die inneren Zerrissenheiten von E. T. A. Hoffmanns Kapellmeister Johannes Kreisler.



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