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Große Unternehmen stehen vor einer drohenden Informationskrise

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Big Data, Cloud-Technologie, Social Networking und die Umstellung auf Mobile Computing tragen dazu bei, dass Unternehmen immer mehr Informationen verarbeiten müssen.

Dies zwingt Unternehmen, sich auf die Informationen zu konzentrieren, die am relevantesten, risikobezogen und wertschöpfend sind. Als Ergebnis Gärtner prognostiziert, dass 33 Prozent der Fortune-100-Unternehmen bis 2017 eine Informationskrise erleben werden, da sie ihre Unternehmensinformationen nicht effektiv bewerten, verwalten und ihnen vertrauen können.

„Es mangelt allgemein an Reife, wenn es um die Verwaltung von Informationen als Unternehmenswert geht“, sagt Andrew White, Research Vice President bei Gartner. „Es ist wahrscheinlich, dass eine Reihe von Organisationen, die sich für 2020 nicht effektiv organisieren können, sich nicht auf Fähigkeiten statt auf Werkzeuge konzentrieren und nicht bereit sind, ihre Informationsstrategie zu überarbeiten, unter den Folgen leiden werden.“

Um nicht in diese Falle zu tappen, benötigen Unternehmen eine effektive Enterprise Information Management (EIM)-Strategie. Dies ermöglicht die gemeinsame Nutzung, Verwaltung und Wiederverwendung von Informationen, die in verschiedenen Datenbanken gespeichert und in verschiedenen Anwendungen erstellt wurden.

Eine EIM-Strategie zu haben, ist jedoch nur ein Teil der Antwort. EIM-Initiativen müssen so konzipiert sein, dass die gemeinsame Nutzung und Wiederverwendung von Informationen Geschäftswert schafft und der geschaffene Wert zu den allgemeinen Unternehmenszielen beitragen muss.

Laut Gartner-Analysten sind drei Viertel der einzelnen Informationsmanagement-Initiativen innerhalb derselben Organisation voneinander isoliert. Dies führt dazu, dass die Vorteile von EIM nicht voll ausgeschöpft werden. Darin heißt es, dass IT-Führungskräfte die wichtigsten Geschäftsbereiche identifizieren müssen, die verbessert werden müssen oder durch ein schlechtes Informationsmanagement aufgehalten werden. Diese Informationen können dann verwendet werden, um neue EIM-Prioritäten festzulegen.

White schlussfolgert: „Mit einer effektiven Information Governance werden Geschäftsanwender die Auswirkungen von Daten schlechter Qualität auf das Ergebnis gewünschter Geschäftsprozesse verstehen dass es ihre täglichen Geschäftsaktivitäten unterstützt“.

Auf den Gartner Enterprise Information & Master Data Management Summits 2014 wird die drohende Informationskrise diskutiert 12.-13. März in London und 2.-4. April in Las Vegas.

Bildnachweis: Maslowski Marcin / Shutterstock



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