Start Apple In der neuen Trump-Reality-TV-Show würden CEOs für einen Tag den Job tauschen

In der neuen Trump-Reality-TV-Show würden CEOs für einen Tag den Job tauschen

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Donald Trump verhandelt mit Fox und NBC, um eine neue Reality-Show ins Fernsehen zu bringen, in der Firmenchefs die Rollen tauschen. Das Konzept befindet sich in einem fortgeschrittenen Planungsstadium, ein Pilotversuch wurde bereits gedreht und die beiden Netzwerke wetteifern darum, die Serie in ihre Saison 2013/14 aufzunehmen. Normalerweise beschäftigen wir uns bei BetaNews nicht mit Unterhaltungsnachrichten, aber zwei der bestätigten CEOs werden unsere Leserschaft interessieren – Apples Tim Cook und Steve Ballmer von Microsoft.

Trump und NBC arbeiten bereits an einer Reihe von Projekten aus dem Original „The Apprentice“ und seinen Spin-offs. Aber Fox verhandelt heftig über Rechte, die nicht an Trumps bestehende vertragliche Verpflichtungen mit dem Peacock-Netzwerk gebunden sind. Die Nachricht von dem Deal ist am Sonntagabend versehentlich in einer E-Mail durchgesickert – oder versehentlich absichtlich — an mehrere Fachpublikationen gesendet, darunter Variety. Solche Leaks sind oft gewollt und sollen Verhandlungen vereiteln oder den Druck auf eine der Parteien erhöhen.

Die Verbindung von Ballmer und Cook ist eine faszinierende Nebenhandlung. Obwohl er nirgendwo so zurückgezogen ist wie Steve Jobs, hat sein Nachfolger nur wenige, ausgewählte öffentliche Interviews gegeben. Cooks Teilnahme ist daher zunächst überraschend. Aber laut einem der Dokumente, die der durchgesickerten E-Mail beigefügt sind, hat Trump einen verrückten Plan aufgestellt, um die Einschaltquoten zu steigern: Bringt Jobs von den Toten zurück, indem er einen Spiritualisten benutzt, um ihn aus dem Jenseits zu kanalisieren. Cook stimmte einer Teilnahme zu unter der Bedingung, dass Trump die Jobs-psychische Sache aufgibt und drohte, Apple-Werbung aus jedem Netzwerk zu entfernen, das das Channeling-Segment ausstrahlt.

Aber es ist dieser Aspekt, der die Führungskräfte von Fox dazu bringt, nach der Reality-Show zu kauen. Anscheinend ist das Netzwerk so fasziniert von der spiritistischen Sache, dass Führungskräfte an Trump herantraten, um eine Channeling-Serie für tote Prominente zu machen. Ha! Ich kann nicht widerstehen, bitte verzeih mir. Das Konzept verleiht dem Kanalsurfen eine ganz neue Bedeutung.

Aber das ist ein Exkurs, aber faszinierend genug. Das ursprüngliche Konzept ist anders. CEOs tauschen Jobs für X-Zeitraum. Laut einem von zwei Vorschlägen, die der durchgesickerten E-Mail beigefügt sind, wollen die Produzenten eine Woche, glauben aber nur, dass die Geschäftsführer und ihre Vorstände 24 Stunden zustimmen werden.

Es gibt andere Probleme, wie die Offenlegung von Geschäftsgeheimnissen. Wie kann ein CEO realistisch in die Rolle eines anderen einsteigen, ohne etwas Vertrauliches über das andere Unternehmen zu erfahren? Das gilt auch für Leute, die die Reality-Show filmen. Auf der Grundlage der Vorschläge interessiert sich Trump jedoch für den Schockwert von beispielsweise Ballmers Reaktion auf das Tagesgeschäft bei Apple und umgekehrt für Cook. Die Idee ist, die CEOs in die Unternehmenskultur ihrer Konkurrenten einzutauchen, ohne an Meetings teilzunehmen oder Orte zu besuchen, die proprietäre Informationen gefährden würden.

Im typischen Trump „You’re Fired!“ Mode, Schock ist das Ziel. Das Konzept spricht Fox laut der durchgesickerten E-Mail sehr an. Aber privat äußerten die Produzenten in einer Reihe von angehängten Memos Bedenken, dass die Reality-Show die Geschäftsführer in Verlegenheit bringen und ihren Ruf schädigen würde. Aus diesem Grund schlägt die Trump-Organisation vor, einen kompletten Satz von 13 Episoden zu drehen, bevor sie ausgestrahlt werden – um zu verhindern, dass CEOs zukünftige Dreharbeiten abbrechen, nachdem sie die ersten Segmente gesehen haben. Wenn eines der beiden Sender den Vorschlag annimmt, würde die noch namenlose Serie erst im Januar 2014 ausgestrahlt.

Trump oder seine Produzenten haben sich wegen einer Teilnahme an andere CEOs gewandt, von denen einige fast verzweifelt nach der Publicity scheinen. Arianna Huffington, Marissa Mayer und Mark Zuckerberg gehören zu den anderen Geschäftsführern auf der Shortlist. Jede Episode würde sich darauf konzentrieren, dass nur zwei von ihnen den Job tauschen. Ein zweiter Vorschlag hat Führungskräfte aus ganz anderen Unternehmen, die den Wechsel vornehmen.

Aprilscherz!

Bildnachweis: Zaptik/Shutterstock



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