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iPhone: Konzept zeigt verbesserten Sperrbildschirm › Macerkopf

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Der Sperrbildschirm des iPhone hat im Laufe der Jahre eine Handvoll Designänderungen erfahren, aber eine große Überarbeitung gab es im Grunde nicht. Mit iOS 5 verbesserte Apple die Art und Weise, wie mehrere Benachrichtigungen angezeigt werden. In iOS 6 wurde die Kamera-Verknüpfung eingeführt. In iOS 8 erhielten die Benachrichtigungen eine Schnellantwort. iOS 10 brachte Widgets mit einem schnellen Wisch. Die letzte große Änderung war iOS 11, als Apple den Sperrbildschirm mit der Mitteilungszentrale verschmolz. Da sollte doch noch mehr möglich sein – das dachte zumindest der Designer Parker Ortolani und zeigt uns anhand von Konzeptbildern, wie man den angestaubten Sperrbildschirm aufwerten könnte.

Fotocredit: Parker Ortolani / 9to5Mac

Neu gestaltete Uhren

Die Uhr am oberen Rand des Sperrbildschirms ist fast unverändert geblieben, seit Apple 2015 mit iOS 9 auf die Schriftart „San Francisco“ umgestellt hat. Sie ist immer noch digital und hat keinerlei optische Spielereien.

Ein Vorschlag von Ortolani zeigt eine neue analoge Uhr, die wunderbar schlicht ist. Sie könnte einfach über den Benachrichtigungen schweben und je nach Hintergrundbild die Farbe wechseln.

Alternativ könnte die digitale Uhr auf „San Francisco Rounded“ umgestellt werden, um ihr einen subtilen neuen Look zu verleihen, während das Datum darunter komplett großgeschrieben werden könnte. Das verleiht dem Ganzen eine schönere, modernere Ästhetik.

Anpassbare Verknüpfungen

Das ist etwas, das die Nutzer schon seit langem fordern. Android zeigt jedoch, dass anpassbare Verknüpfungen auf dem Sperrbildschirm schnell für ein Durcheinander sorgen können. Apple ist kein Fan davon, den Nutzern die Möglichkeit zu geben, ihre Geräte wirklich anzupassen, daher ist zu bezweifeln, dass das Unternehmen den Nutzern jemals erlauben würde, eine Anwendung eines Drittanbieters vom Sperrbildschirm aus über eine Verknüpfung zu starten.

Was sich Ortolani allerdings vorstellen kann, ist, dass man die Kamera- und Taschenlampen-Verknüpfungen gegen andere Kontrollzentrum-Module austauschen kann. Bei der Gelegenheit könnte Apple auch gleich vier Verknüpfungen auf dem Sperrbildschirm anbieten, anstatt zwei.

Proaktive Widgets und morgendliche Zusammenfassung

Im Tagesverlauf könnten proaktiv erscheinende Widgets den Nutzer unterstützen. Als Beispiel nennt der Designer eine Wettervorschau mit automatischer Regenwarnung. Die vorausschauenden Widgets könnten in Benachrichtigungsmodulen direkt auf dem Sperrbildschirm zusammen mit anderen Widgets eingebettet werden.

Das iPhone kann derzeit eine Zusammenfassung der Benachrichtigungen am Ende des Tages anzeigen. Passend hierzu wünscht sich Ortolani eine morgendliche Zusammenfassung, die die Widgets stapelt, von denen euer iPhone glaubt, dass ihr sie häufig nutzt.

Always-on-Anzeigemodus

Eine Funktion, die iOS noch fehlt, ist ein Modus für eine immer eingeschaltete Anzeige. Die neuesten iPhones verfügen über fantastische Displays, die variable Bildwiederholraten ermöglichen. Somit könnte dieses Jahr Apple mit iOS 16 eine Always-on-Version des Sperrbildschirms einführen. Es gab Gerüchte über ein Always-on-Display für das iPhone 13 Lineup, die sich jedoch nicht bewahrheitet haben. Weitere Konzeptbilder zeigt Ortolani bei 9to5Mac.



Quelle

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