Start Empfohlen Kaspersky stellt Endpoint Security 8 für Windows vor und spricht über Cyber-Kriegsführung

Kaspersky stellt Endpoint Security 8 für Windows vor und spricht über Cyber-Kriegsführung

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Auf seinem Cybersecurity Symposium in New York City hat das Sicherheitsunternehmen Kaspersky Lab am Donnerstag die Windows-Version seiner Unternehmenssicherheitssuite Endpoint Security 8 vorgestellt. Das neue Sicherheitsprodukt verfolgt einen zweifachen Ansatz für die Netzwerksicherheit: Tiefgreifender Anti-Malware-Schutz und umfassende Verwaltungs- und Kontrollsysteme.

Auf der Anti-Malware-Seite ist Endpoint 8 in das Kaspersky Security Network integriert, eine Cloud-basierte Reputationsdatenbank, die aus Daten von Millionen von Kaspersky-Benutzern erstellt wird, sodass neue Definitionen schnell erfasst werden können, ohne eine ständig wachsende lokale Datenbank aktualisieren zu müssen. Zweitens umfasst es Anwendungs-Whitelisting für Administratoren, die Richtlinien für bestimmte Anwendungen oder für ganze Klassen von Anwendungen festlegen möchten. Drittens verfolgt die Funktion „Systemüberwachung“ das Verhalten des Client-Systems auf Anomalien und kann zu Zuständen zurückkehren, bevor das System infiziert wurde. Schließlich basiert Endpoint 8 auf der verbesserten signatur- und musterbasierten Antivirus-Engine von Kaspersky.

Auf der Verwaltungsseite bietet Endpoint 8 umfassendere Verwaltungsoptionen für virtuelle Maschinen, einschließlich der Unterstützung für die Verwaltung virtueller Maschinen von VMWare, die eine vollständige Verwaltung von Kaspersky-Lab-Produkten auf nicht persistenten virtuellen Maschinen ermöglicht. Es enthält außerdem eine Webkonsole, mit der Netzwerke aus der Ferne überwacht und verwaltet werden können, sowie ein verbessertes Berichtssystem.

All diese Funktionen wurden heute im Kaspersky-Symposium am Donnerstag auf die eine oder andere Weise hervorgehoben, das das allgemeine Thema „Was kommt als nächstes in der Cybersicherheit?“

Die Antwort auf diese Frage ist tiefgründig, vielschichtig und ehrlich gesagt ziemlich düster. Eugene Kaspersky, Mitbegründer des Sicherheitsunternehmens, sagte, es könne als Frühstadium eines globalen Cyber-Wettrüstens angesehen werden.

„China, Süd- und Nordkorea, die Vereinigten Staaten, Deutschland, die NATO … sie alle stellen Cyber-Warfare-Teams zusammen. Das sieht langsam nach einer sehr, sehr, sehr schlechten Hollywood-Geschichte aus“, sagte Kaspersky. „Vor einem Jahrzehnt kamen Studenten und Kinder mit Viren, dann wurden daraus organisierte kriminelle Elemente. Jetzt sind es Regierungen.

Kaspersky sagte, dass die angemessenen Abwehrmaßnahmen weit über den persönlichen Schutz hinausgehen müssen. „Es muss neue Designs, neue Innovationen in der IT- und Betriebssystementwicklung geben. Sicherere Systeme müssen in kritischen Infrastrukturen eingesetzt werden“, sagte er.

Kaspersky Endpoint Security 8 für Windows und Kaspersky Security Center sind jetzt in
Kaspersky Open Space Security.



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