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Kryptomining-Malware nimmt im zweiten Quartal zu

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Kryptowährungs-Mining

Laut einem neuen Bericht von Kryptowährungs-Mining-Malware ist im zweiten Quartal 2018 ein Anstieg von 86 Prozent zu verzeichnen McAfee Labs.

Nachdem sie im vierten Quartal 2017 auf rund 400.000 Samples an Boden gewonnen hatten, stiegen die neuen Cryptomining-Malware-Samples im ersten Quartal 2018 um beeindruckende 629 Prozent auf mehr als 2,9 Millionen. Dieser Trend hat sich mit mehr als 2,5 Millionen entdeckten neuen Samples fortgesetzt.

McAfee Labs hat auch anscheinend ältere Malware-Programme wie Ransomware identifiziert, die neu mit Mining-Funktionen ausgestattet wurden. In einigen Fällen zielt das Kryptomining eher auf bestimmte Gruppen als auf ein breites Feld potenzieller Opfer ab. Ein Cryptomining-Malware-Stamm hat Spieler in einem russischen Forum ins Visier genommen, indem er sich als „Mod“ ausgegeben hat, der behauptet, beliebte Spiele zu verbessern. Spieler wurden dazu verleitet, die bösartige Software herunterzuladen, die ihre Computerressourcen dann gewinnbringend nutzte.

Während Kryptomining in erster Linie auf PCs abzielt, sind auch andere Geräte Opfer geworden. Android-Telefone in China und Korea wurden beispielsweise von der ADB.Miner-Malware ausgenutzt, um Monero-Kryptowährung für ihre Täter zu produzieren.

„Vor einigen Jahren hätten wir Internet-Router, Videoaufzeichnungsgeräte und andere Geräte des Internets der Dinge nicht als Plattformen für das Krypto-Mining betrachtet, weil ihre CPU-Geschwindigkeiten zu unzureichend waren, um eine solche Produktivität zu unterstützen“, sagt Christiaan Beek, leitender Wissenschaftler und Senior Principal Engineer bei McAfee Advanced Threat Research. „Heute stellen die enorme Menge solcher Geräte im Internet und ihre Neigung zu schwachen Passwörtern eine sehr attraktive Plattform für diese Aktivität dar. Wenn ich ein Cyberkrimineller wäre, der ein Botnet von 100.000 solcher IoT-Geräte besitzt, würde mich die Herstellung finanziell so gut wie nichts kosten.“ genug Kryptowährung, um eine neue, profitable Einnahmequelle zu schaffen.“

Weitere Ergebnisse sind, dass neue Malware-Samples, die speziell zum Ausnutzen von Software-Schwachstellen entwickelt wurden, im zweiten Quartal um 151 Prozent zugenommen haben. Auch Ransomware wächst stetig, wobei die Zahl der Samples in den letzten vier Quartalen um 57 Prozent gestiegen ist.

Neue mobile Malware-Samples stiegen im zweiten Quartal, dem zweiten Wachstumsquartal in Folge, um 27 Prozent. Auch JavaScript-Malware erlebte ein Comeback und verzeichnete mehr als 7 Millionen neue Samples, ein Rekordhoch, gegenüber rund 2 Millionen im ersten Quartal.

Mehr erfahren Sie im Kompletter Bericht und einen Überblick über die Ergebnisse gibt es in der Infografik unten.

Infografik zu McAfee-Bedrohungen

Bildnachweis: FabreGov / Shutterstock



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