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Kubernetes: Weaveware erweitert GitOps Core um Enterprise-Angebot

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Das im Jahr 2014 gegründete Unternehmen Weaveworks, dessen Portfolio neben dem Cloud-Angebot Weave Cloud eine verwaltete Kubernetes-Plattform vorweist, hat mit Weave GitOps Enterprise ein neues kommerzielles Produkt vorgestellt. Die Plattform erweitert den kostenfreien GitOps Core, ein kombiniertes Angebot zum Ausliefern von Software und Betreiben von Kubernetes-Infrastrukturen aus einer Hand.

Weave GitOps Enterprise soll GitOps Core um Funktionen erweitern, die für Unternehmen mit größeren Kubernetes-Installationen notwendig sind. Ziel des neuen Angebots ist, die Entwicklung von Anwendungen und den IT-Betrieb zu vereinen, indem es eine frühe Möglichkeit zur Zusammenarbeit ermöglicht. Teams können Kubernetes durch kontinuierliche Anwendungsbereitstellung und Betriebskontrolle in beliebigem Umfang und über verschiedene Bereitstellungsarten wie Hybrid Cloud, Multi Cloud und Edge automatisieren.

Ein Web-Dashboard bietet Nutzern einen Überblick über die bereitgestellten Cluster, Warnungen, den Anwendungskatalog sowie eine Template-Bibliothek für Cluster. GitOps stellt diese Informationen zur Verfügung, sodass sich das Cluster-Management und die Profilkataloge auch über Git Pull Request und Merge umsetzen lassen. Das soll eine vollständige Automatisierung der täglichen DevOps-Workflows ermöglichen.

Sämtliche Kubernetes-Installationen finden sich an einem zentralen Ort wieder, unabhängig vom Cloud-Anbieter oder dem verwendeten Bare-Metal-Kubernetes. Nutzer können bestehende Cluster importieren und Templates für neue Cluster definieren. DevOps-Teams können die Verwaltung der Cluster aufgrund der Self-Service-Verwaltung eigenständig übernehmen. Beim Erstellen eines Clusters können Anwendungsprofile angewendet werden, sodass der Cluster mit der richtigen Größe und den entsprechenden Anwendungen wie Observability erstellt wird.



Weave GitOps Enterprise bietet eine zentrale Übersicht über die Cluster.

(Bild: Weaveworks-Blog)

Der Begriff GitOps geht auf das von Weaveworks-CEO Alexis Richardson geprägte Schlagwort „Operations by Pull Requests“ zurück, dass eine Kombination von Continuous Delivery (Applikationen) und Infrastructure as Code (IaC) auf der Basis der Versionsverwaltungssoftware Git beschreibt. Sämtliche zum Verteilen der Anwendungen und zum Deklarieren der Infrastruktur notwendigen Informationen liegen dabei in einem Git-Repository, das den Single Point of Truth (SPoT) repräsentiert.

Wer von GitOps Core auf GitOps Enterprise upgraden möchte, kann sich über ein Kontaktformular an den Anbieter wenden. Im Anschluss erhalten Interessierte eine Demo oder je nach Wunsch auch eine Upgrade-Lizenz. Nähere Informationen zum neuen kommerziellen Angebot finden sich im Beitrag auf dem Weaveworks-Blog.


(mdo)

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