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Kuo: A16-Chip des iPhone 14 bleibt beim 5nm-Fertigungsprozess › Macerkopf

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| 16:33 Uhr | 0 Kommentare

Der Analyst Ming-Chi Kuo wies auf Twitter darauf hin, dass die öffentliche Roadmap von Apples Chip-Fertiger TSMC darauf hindeutet, dass die 3nm- und 4nm-Fabriken des Unternehmens nicht vor 2023 für die Massenproduktion zur Verfügung stehen werden. Das würde bedeuten, dass der A16-Chip des iPhone 14 weiterhin in einem 5nm-Fertigungsprozess hergestellt wird.

TSMC tritt auf die Bremse

Die TSMC-Roadmap ist deutlich zurückhaltender, als es noch im letzten Jahr den Anschein machte. So wird die Massenproduktion von 3nm- und 4nm-Chips wohl doch erst im Jahr 2023 starten. Damit dürfte auch besiegelt sein, dass Apple vorerst den 5nm-Fertigungsprozess für seine iPhone SoCs (System on a Chip) beibehalten wird. Der A16-Chip für das iPhone 14 würde demnach mit demselben Fertigungsverfahren hergestellt wie der A15 Bionic des iPhone 13.

Die Beibehaltung der gleichen Fertigungsebene begrenzt im Allgemeinen die möglichen Leistungs- und Energieeffizienzsteigerungen für die nächste Generation. Der A15-Chip lieferte jedoch immer noch vernünftige ~10% Leistungs- und Effizienzverbesserungen gegenüber dem A14-Chip, der ebenfalls im 5nm-Fertigungsprozess hergestellt wird.

Es heißt, dass beim A16 mit kleineren Verbesserungen im Bereich der CPU, GPU und des Speichers zu rechnen ist. In Anlehnung an einen vorangegangenen Bericht von Kuo vermutete Leaker ShrimpApplePro vor kurzem, dass der A16 mit LPDDR 5-Speicher ausgestattet sein wird. Der LPDDR 5-Speicher ist bis zu anderthalbmal schneller und bis zu 30% energieeffizienter als der LPDDR 4X-Speicher, der mit dem A15-Chip im iPhone 13 gepaart ist.

Es ist untypisch, dass der iPhone-Chip drei Jahre hintereinander die gleiche Prozessgröße verwendet. In diesem Jahr macht es jedoch den Anschein, dass TSMC nicht in der Lage ist, die technologischen Grenzen zu verschieben, was womöglich an der anhaltenden Chip-Knappheit liegt. Generell gehen Experten davon aus, dass dieses Jahr kein Smartphone-Chip-Hersteller in der Lage sein wird, eine Sub-5nm-Fertigung in einer Massenproduktion umzusetzen.

Kuo hat sich generell eher pessimistisch über Apples diesjährige Chip-Upgrade-Roadmap geäußert. Er sagte auch, dass das MacBook Air der nächsten Generation, das diesen Herbst angekündigt werden soll, weiterhin den gleichen M1-Chip wie das aktuelle Modell verwenden wird. Ein schnellerer, wirklich fortschrittlicher M2-Chip könnte erst im nächsten Jahr verfügbar sein. Alternativ könnte Apple geringfügige Änderungen am aktuellen Chip vornehmen und einen anderen Namen wie M2 verwenden.





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