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Kurz informiert: Telegram, BBC, Kollekte, Vulkanausbruch

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Das Bundeskriminalamt will offenbar den Messengerdienst Telegram mit vielen Löschaufforderungen und Datenanfragen beschäftigen. Das sollen laut einem Bericht der Welt BKA-Vertreter in einer nicht-öffentlichen Sitzung des Innenausschusses des Bundestags angekündigt haben. Die Behörde wolle so zusammen mit den Polizeibehörden des Bundes und der Länder den Druck auf Telegram zur Kooperation erhöhen. Telegram gilt als Sammelbecken für Rechtsextreme, Querdenker und Kriminelle. In öffentlichen Kanälen werden potenziell rechtswidrige Inhalte wie Bedrohungen, Beleidigungen oder antisemitische Hetze verbreitet. Auf Telegram sind aber auch Menschenrechtsaktivisten, Blogger sowie Journalistinnen und Journalisten aus autoritären Staaten aktiv, um sich zu organisieren.

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Die britische Regierung plant, die Beiträge zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk abzuschaffen. Der radikale Schritt soll der verstärkten Bedeutung von Streamingdiensten Rechnung tragen. Die Opposition reagiert mit Empörung: Premierminister Boris Johnson wolle mit dem Vorhaben nur von seinen Verfehlungen in der „Partygate“-Affäre um Lockdown-Partys im Regierungssitz ablenken, kritisierte die Labour-Partei. Die BBC wird derzeit mit 3,2 Milliarden Pfund pro Jahr finanziert. Eine Abschaffung der Beiträge würde einen radikalen Umbau nach sich ziehen. Tausende Jobs müssten gestrichen und mehrere Programme und Spartenkanäle dichtgemacht werden.




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Kirchengemeinden suchen nach neuen Möglichkeiten, um Gläubigen das Spenden zu erleichtern und die Digitalisierung zu nutzen. In der protestantischen Gemeinde Freinsheim in Rheinland-Pfalz gibt es nun die in den Niederlanden bereits verbreitete „Givt“-App: Sie ermöglicht Gottesdienstbesuchern, die Spende anonym, kontakt- und bargeldlos mit dem Handy zu leisten. Anders als beim „digitalen Klingelbeutel“, der 2018 in Berlin eingeführt wurde, muss keine EC- oder Kreditkarte aus der Tasche geholt werden.

Bei der massiven Eruption des Unterseevulkans in Tonga im Pazifik sind wohl gleich mehrere Unterseekabel beschädigt worden. Das berichten neuseeländische Medien unter Berufung auf verschiedene Betreiber von Unterseekabeln im Südpazifik. Damit sei zu befürchten, dass der Inselstaat Tonga mindestens für mehrere Wochen weitgehend vom Internet abgeschnitten bleibt.

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(igr)

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