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LTE und 5G: Die besten und günstigsten Tarife für mobiles Surfen

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LTE-Router (Themenwelt) versprechen unkompliziert schnelles Internet. Das kann beispielsweise beim Sommerurlaub in der Ferienwohnung oder beim Homeoffice im nahegelegenen Park sein. Wer sich einen mobilen Router zulegt, benötigt einen entsprechenden Tarif – denn hier erfolgt die Verbindung über die Funkzellen der Handynetzbetreiber statt über Telefon- oder TV-Kabel. Wir haben den Tarif-Dschungel nach günstigen Angeboten mit möglichst viel Datenvolumen durchsucht (Stand: Mai 2022).


Einige der Tarife sind sogar monatlich kündbar. Bei den anderen Tarifen beträgt die Mindestlaufzeit 24 Monate. Eine Kündigung ist dann jeweils bis drei Monate vor Laufzeitende genauer gesagt -verlängerung möglich. Bei der Downloadrate haben die von uns recherchierten Tarife zwischen 21,6 und 300 MBit/s, bei der Uploadrate zwischen 10 und 50 MBit/s. Das eignet sich etwa für das Streamen von Filmen und Musik oder fürs Arbeiten, einschließlich Video-Calls.


Wer sich nicht sicher ist, welcher LTE-Router der richtige ist, findet zum Ende dieses Beitrags eine Übersicht zu den Unterschieden kabelloser und kabelgebundener Geräte.

























In Kombination mit einem Hardware-Kauf bieten viele Provider bei entsprechender Vertragsbindung ein deutlich höheres Datenvolumen als bei den günstigeren SIM-only-Tarifen. Sogar unbegrenztes LTE-Inklusivdatenvolumen ist hier möglich. Wer sich hingegen auch mit 8 bis 25 GByte zufriedengibt, sollte gleich zum Absatz Tarife ohne LTE-Router scrollen. Aber Achtung: Selbst einfaches Fernsehen oder Streaming über das Datennetz verschlingt gern mal mehrere GByte pro Abend; bei Netflix (Link zum Anbieter) in HD-Auflösung etwa bis zu 3 GByte pro Stunde.


Bei Congstar gibt es den Homespot mit aktuell 200 GByte Datenvolumen bei maximal 50 MBit/s im Telekom-Netz für 45 Euro im Monat. Bei der Buchung haben Interessenten zwei Vorteile: Erstens kann man direkt prüfen, wie gut das Netz an der eigenen Postleitzahl ist. Zweitens kann man den Vertrag auf Wunsch monatlich kündigen. Das erhöht aber den Anschlusspreis auf 30 statt 10 Euro; die monatliche Gebühr bleibt gleich. Für den Router zahlt man eine monatliche Miete von 5 Euro oder einmalig 121 Euro.


Wer im O2-Netz guten Empfang hat, sollte sich den Homespot von O2 ansehen. Auch hier können Nutzer vor der Buchung die Netzabdeckung an der gewünschten Adresse prüfen. Einen LTE-Router gibt es für monatlich 4 Euro zur Miete. Der Tarif O2 My Home M mit 24 Monaten Laufzeit und unbegrenztem Datenvolumen kostet mit 50 MBit/s Downloadrate monatlich 20 Euro, mit 100 MBit/s 25 Euro. Achtung: Die Preise erhöhen sich nach dem 12. Monat auf 30 respektive 35 Euro. Die Anschlussgebühr entfällt aktuell (Stand: November 2021). Wer den Tarif ohne Laufzeit will, zahlt pro Monat 10 Euro mehr. Zudem erhöht sich der Anschlusspreis auf 70 Euro.


Wer keine lange Laufzeit und einen mobilen LTE-Router sucht, sollte bei Mobilcom-Debitel vorbeischauen. Dort gibt es für monatlich 40 Euro unbegrenztes Datenvolumen mit maximal 225 MBit/s. Als Router kommt der LTE-Router AVM FRITZ!Box 6850 LTE zum Einsatz. Anschluss und Router kosten einmalig 41 Euro. Der Vertrag ist monatlich jeweils zwei Wochen vor Vertragsverlängerung kündbar.

























Reine Datentarife im D-Netz, also Vodafone oder Telekom, bekommt man beispielsweise bei Klarmobil. Der Anbieter hat nach knapp einem Jahr auch endlich seine maximale Downloadrate erhöht; sie liegt nun bei 50 statt 21,6 MBit/s. 10 GByte kosten 12 Euro im Monat. Der Vertrag hat eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten, der Anschlusspreis beträgt einmalig 20 Euro. Wer es lieber monatlich kündbar mag, findet den Klarmobil-Tarif zu gleichen Konditionen bei Freenet Mobile.


Mobilcom-Debitel vertreibt Telekom-Verträge mit höherem Inklusivdatenvolumen. Für 18 Euro im Monat gibt es 25 statt 15 GByte mit maximal 300 statt 150 MBit/s im Green-Data-XL-Paket. Der Anschlusspreis beträgt einmalig 40 Euro, die Vertragslaufzeit ist auf 24 Monate angesetzt.


Den besten Datentarif im O2-Netz gibt es ebenfalls bei Mobilcom-Debitel. Hier erhalten Kunden unbegrenztes Datenvolumen mit maximal 225 MBit/s. Pro Monat zahlt man 40 Euro, der Anschlusspreis liegt bei einmalig 40 Euro. Der Vertrag ist monatlich jeweils zwei Wochen vor Vertragsverlängerung kündbar.


Aber es muss nicht zwingend ein reiner Datentarif sein. Auch Mobilfunktarife mit unbegrenztem Inklusivdatenvolumen können für das mobile Arbeiten mit dem Tablet oder Smartphone als Hotspot funktionieren. Einen Überblick zu diesen Tarifen zeigen wir hier: Mobilfunktarife mit unlimitiertem Datenvolumen. Bereits für 30 Euro im Monat gibt es beispielsweise mit Freenet Funk im O2-Netz so viel Daten wie man will mit einer Downloadrate von bis zu 225 MBit/s.

























Einen interessanten Tarif samt Router im Vodafone-Netz gibt es bei Vodafone selbst. Hier bekommt man Router und Tarif ab 35 Euro monatlich. Das Datenvolumen beträgt aktuell wahlweise 155, 310 oder 620 GByte pro Monat mit maximal 300 MBit/s. Anschluss und Router kosten einmalig 60 Euro. Der Vertrag läuft 24 Monate. Eine Prüfung der Netzabdeckung im Vorfeld der Buchung bieten handy.de oder Vodafone nicht an. Hier sollten Interessenten vorab die Netzabdeckung auf vodafone.de überprüfen.


5G-Bundles gibt es bei O2 ab dem Tarif My Home XXL. Hier sind dann bis zu 250 MBit/s im Download möglich. Der Tarif inklusive Miet-Router kostet die ersten 12 Monate 30 Euro im Monat. Danach erhöht er sich auf 40 Euro. Die Mindestlaufzeit beträgt 24 Monate und für den Anschluss zahlt man derzeit nichts. Zudem gibt es eine Tarifoption mit monatlicher Kündigung.


Wer ein 5G-Paket mit Router und Tarif bei der Telekom sucht, findet aktuell nur eine Option. Der Tarif Magentamobil Speedbox XL bietet unbegrenztes 5G-Datenvolumen mit maximal 300 MBit/s im Download. Dafür verlangt der Anbieter einmalig 40 Euro für den Anschluss und monatlich 75 Euro für den Tarif. Der Vertrag hat eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten. Für den günstigsten Router, die ZTE Hyperbox 5G, zahlt man einmalig 100 Euro. Weitere Zusatzkosten fallen nicht an.

























Vodafone bietet die schnellste Downloadrate unter den monatlich kündbaren Tarifen. Der Prepaid-Tarif Callya Digital bietet 15 GByte 5G (max. 500 MBit/s) für 20 Euro. Allerdings bucht Vodafone alle vier Wochen ab, man zahlt also in etwa 13 Beiträge pro Jahr. Im April gab es für das gleiche Geld noch 18 GByte; das Angebot ist aber leider schon abgelaufen. 10 Euro Gutschrift erhalten Neukunden bei Rufnummernmitnahme. Einmalige Anschlusskosten gibt es nicht. Eine Kündigung ist monatlich mit einer Frist von einem Monat zur Vertragsverlängerung möglich.


Wer unlimitiertes Datenvolumen im Vodafone-Netz will, sollte zum Tarif Vodafone Red XL Unlimited greifen. Hierbei handelt es sich nicht um einen reinen Datentarif, sondern eine Flatrate für Telefonie und SMS ist mit dabei. Der Tarif kostet monatlich 80 Euro und hat ebenfalls eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten. Der Anschlusspreis entfällt aktuell und wie beim Datago L sind die ersten sechs Monate kostenfrei.


Im O2-Netz gibt es als besten reinen Datentarif den O2 My Data L direkt auf O2.de. Er bietet monatlich 60 GByte (max. 300 MBit/s) für 30 Euro. Die Mindestlaufzeit liegt bei 24 Monaten und der Anschlusspreis beträgt derzeit bei 0 Euro.


Unlimitiertes 5G-Datenvolumen gibt es im O2-Netz aktuell ebenfalls nur in einem Vertrag mit Allnet-Flat. Bei Sparhandy.de zahlt man monatlich 60 Euro für unlimitiertes Datenvolumen (max. 500 MBit/s). Der Anschlusspreis liegt bei einmalig 40 Euro. Wer seine alte Rufnummer mitnimmt, erhält 100 Euro als Wechselbonus aufs Kundenkonto.


Bei der Telekom kann man seit einigen Wochen alle Verträge ohne 24 Monate Laufzeit wählen. Sie sind damit monatlich kündbar. Wer hier einen reinen Datentarif will, zahlt beispielsweise monatlich 30 Euro für 25 GByte (max. 300 MBit/s) für den Tarif Magentamobil Data L Flex. Der Anschlusspreis beträgt einmalig 40 Euro.


Wie bei Vodafone und O2 gibt es unlimitiertes 5G-Datenvolumen bei der Telekom auch nur in Verbindung mit einer Allnet-Flat. Für monatlich 85 Euro gibt es den Tarif Magentamobil XL Flex mit bis zu 300 MBit/s im Download. Der Anschlusspreis beträgt ebenfalls einmalig 40 Euro.

























Strom rein, Internet da – das versprechen LTE-Router. Allerdings gibt es Unterschiede, allein schon beim Einsatzzweck. Mobile LTE-Router wie der Huawei E5788 (Testbericht) sind für den Einsatz unterwegs gedacht; also im Park, in der Stadt oder gar im Urlaub. Einige dieser Router sind mit den entsprechenden Tarifen auch international nutzbar, wie unser Ratgeber zu globalen SIM-Karten und WLAN-Hotspots zeigt.


Stationäre LTE-Router wie der Vodafone Gigacube (Testbericht) eignen sich hingegen für den Einsatz an einem festen Standort. Sie kommen dort zum Einsatz, wo das Netz über Telefonanschluss oder Kabel nicht ausreicht, nicht möglich ist oder die Angebote schlecht sind.



Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Es kommt in erster Linie auf den gewünschten Einsatzzweck an. Wer viel unterwegs ist, sollte sich mobile LTE-Router näher ansehen. Wer hingegen zu Hause schnelleres Internet will und Geräte über ein LAN-Kabel verbinden möchte, ist bei den stationären LTE-Routern besser aufgehoben. Immerhin, beide Varianten verbinden sich mit mehreren Endgeräten. Smartphone, Notebook und das Tablet der Kids kann also gleichzeitig ins Web.


Vor dem Kauf eines LTE-Routers und zugehörigen Tarifs sollte man sich Gedanken machen, wie viel Datenvolumen man benötigt. Ein paar Beispiele: Der Versand einer simplen E-Mail bedarf rund 50 KByte, das Streamen von Musik rund 1 MByte pro Minute und das Streamen von Videos bei mittlerer Auflösung (720p) rund 12 MByte pro Minute. Hat man also einen 8-GByte-Datentarif, kann man rund 11 Stunden Netflix schauen. Tarife mit geringem Inklusiv-Volumen wie bei vielen Handy-Verträgen in Deutschland üblich eignen sich also nur bedingt für Videostreaming.

























5G ist nett auf Smartphones, richtig spannend wird es aber erst, wenn man es für reguläre PCs und Macs verwenden kann. Inzwischen sind nicht nur die Netze für 5G immer weiter ausgebaut, es gibt die ersten Router, die mit dem neuen Standard funken. Praktisch: Die Geräte können nicht nur 5G, sie schalten automatisch auf LTE oder 3G herunter – nehmen aber immer das schnellste verfügbare mobile Datennetzwerk.



Wie bei LTE-Routern gibt es neben Geräten, die fest am Strom hängen auch Geräte mit Akku. Letzteres hat dabei nichts mit der Empfangsstärke oder dem maximalen Durchsatz zu tun. Im Test zum Netgear Nighthawk M5 (Testbericht) zeigte sich klar, dass es vor allem darauf ankommt, dass man möglichst nah am Funkmasten seines Anbieters ist. Konkret hatten wir in der Mitte von München Geschwindigkeiten von bis zu 550 MBit/s im Download, weiter außerhalb der Stadt fiel das auf 2,4 MBit/s.

























Wer viel unterwegs ist oder einen höheren Datendurchsatz zu Hause benötigt, bekommt mit LTE- oder 5G-Routern eine praktische und einfache Verbindung ins Internet. Je nach persönlichen Ansprüchen gibt es mehr oder weniger Datenvolumen mit mobilem Router für Camping, Schrebergärten, Tagesausflüge oder Geschäftsreisen – oder wie bei O2 einen stationären Router mit echter Flatrate als DSL-Alternative für Zuhause oder das Ferienhaus. Dann muss es dort nur noch guten Empfang geben.



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