Start Nachrichten MacBook mit neuer Bedienung: Traut sich Apple?

MacBook mit neuer Bedienung: Traut sich Apple?

13
0


Nutzerinnen und Nutzer eines Apple-Rechners fragen sich öfters: Wann werden eigentlich MacBook und iPad mal vereint? Immerhin denkt Apple trotz aller heftiger Dementis drüber nach, wie ein in Szene gesetztes Patent bekräftigt. Es zeigt, wie Apple den Pencil des iPads beim Laptop integrieren könnte. Doch traut sich Apple an eine solche, neue Bedienung heran?

Apple

Bereits im August 2021 wurde ein bisher unbekanntes Apple-Patent publik. Es zeigt ein MacBook mit der Ablage für einen Apple Pencil direkt oberhalb der Tastatur. Also doch, Apple denkt insgeheim über ein MacBook mit Touchscreen nach. Allerdings wissen wir, dass ein Patent bisher noch immer nur ein Gedanke war und ist und eben keine Garantie für ein zukünftiges Produkt.

Patent: MacBook Pro bekommt den Apple Pencil vom iPad

Dennoch nahm Designer Sarang Sheth das Dokument zum Anlass, um ein entsprechendes, realistisches Konzept zu erstellen (Quelle: Yanko Design). Als Basis dient das bisherige MacBook Pro mit Touch Bar, also nicht das aktuelle Modell mit 14- und 16-Zoll-Display. Bei diesem wurde ja mittlerweile die OLED-Touchscreenleiste wieder entfernt und dürfte auch nicht mehr wiederkehren.

Perfekter Ablageort für den Apple Pencil im MacBook Pro (Bildquelle: Sarang Sheth, Yanko Design)

Im Konzept steckt der Apple Pencil in eine Mulde an der Stelle, an der sich normalerweise die Touch Bar befindet. Die schrumpft und wird an die Seite verlegt. Dem Apple-Patent zufolge übernimmt der Apple Pencil in liegender Position irgendwie auch die Aufgabe der Funktionstasten, sprich es müssten entsprechende Bereiche auf der Oberfläche des Stifts touchfähig sein. Richtig sinnvoll ist so ein Apple Pencil aber natürlich nur mit einem Touchscreen. Ein solcher steckt im Entwurf und auf dem kann mit Herzenslust gezeichnet und gescribbelt werden.

Wer Apple Pencil sagt, der muss auch Touchscreen meinen (Bildquelle: Sarang Sheth, Yanko Design)

Chancenlos: Darum wird es dieses Apple-Notebook eher nicht geben

Bedauerlicherweise stehen die Chancen auf eine Umsetzung des hier gezeigten Konzepts eher schlecht. Warum also darf dieser Apple-Laptop nicht existieren? Die Antwort gab der Hersteller zuletzt erst wieder im Interview mit dem Wall Street Journal. Aktuell will Apple eine klare Unterscheidung der Produktkategorien, demnach nur das iPad einen Touchscreen nebst Apple Pencil erhält, dafür wäre der Mac eben für die indirekte Eingabe optimiert. Apple sieht keinen Grund dies zu ändern.

Auch beim neuen MacBook Pro – hier im Video – sucht man Touchscreen und Apple Pencil vergebens:

So die offizielle Stellungnahme. Das Patentamt wiederum beweist, dass der Hersteller zumindest seiner Fantasie freien Lauf lässt. Nur eine Umsetzungsgarantie ist dies nicht, eher eine kleine „Fingerübung“ der Designer und Ingenieure. Kurzum: Ein solches MacBook mit Apple Pencil darf es aus produktpolitischen Gründen nicht geben, nicht weil Apple es nicht könnte. Man will einfach nicht.



Quelle

Vorheriger ArtikelTrübe Aussichten: Es ist wieder Zeit, die Fenster zu putzen
Nächster ArtikelEnergiewende: Mehr Flexibilität statt Blackout-Gefahr

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein